Was kommt danach?

Kult-Lokal schließt: Aus für Café Schwabing

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Breakfast im Café Schwabing? Ab Ende April ist das für Kult-Kabarettist Helmut Schleich und Autor Thomas Merk nicht mehr möglich.

München - Es ist eine Schwabinger Institution! Doch bald schließt das Café Schwabing am Kurfürstenplatz. Das Gerücht um einen McDonald's zerstreut eine Sprecherin der Hacker-Pschorr allerdings.

Es ist eine Schwabinger Institution, nicht umsonst trägt sie den Namen ihres Viertel: das Café Schwabing am Kurfürstenplatz. Die Liste der Stammgäste liest sich wie das Wer ist Wer der Künstlerszene des Viertels.

Helmut Schleich is(s)t hier gerne. Wolfgang Fierek gefällt es so gut, dass er hier auch einen Teil seiner neuen Serie Hammer & Sichl ansiedelte – und drehte. Ende April ist dort erst mal Schluss, nach fast 20 Jahren läuft der Pachtvertrag von Wirt Peter Freund aus. Darüber, was danach kommt, gibt es allerlei Gerüchte, darunter auch, dass McDonald’s an dem Platz eine Filiale eröffnet.

„Das Café Schwabing ist ein Prestige-Objekt unserer Brauerei, Fastfood wird es hier definitiv nicht geben“ legt sich Birgit Zacher, Sprecherin der Hacker-Pschorr fest. Man stehe in konkreten Abschlussverhandlungen mit Interessenten, die man aber nicht nennen könne. Konzeptionell soll sich nicht viel ändern. „Es wird sicher wieder in die Richtung eines großstädtischen Tagescafés und Restaurants gehen“, sagt die Sprecherin. An das jetzige Café Schwabing mit dem großen Spiegel und dem Supertramp-LP-Cover Breakfast in America an der Wand wird dann allerdings kaum noch was erinnern. Das Lokal soll bis in den Spätsommer kernsaniert werden.

Die letzte Nacht des jetzigen Café Schwabing ist für den 26. April geplant. „Es soll ein großes Fest werden für alle unsere Gäste“, sagt Noch-Wirt Peter Freund wehmütig.

Thomas Oßwald

Sie haben gewählt: Die Lieblings-Biermarken der Münchner

Wir wollten wissen: Was ist das Lieblingsbier der Münchner? 25 Marken standen zur Auswahl, rund 3.500 Stimmen wurden gezählt. Klicken Sie sich hier durch die Ergebnisse © dpa
Platz 25: Radeberger 0,1 Prozent der Stimmen © dapd
Platz 24: Veltins 0,2 Prozent © dapd
Platz 23: König 0,2 Prozent © dapd
Platz 22: Warsteiner 0,3 Prozent © dapd
Platz 21: Löwenbräu 0,5 Prozent © dapd
Platz 20: Rothaus 0,5 Prozent © dapd
Platz 19: Schweiger 0,6 Prozent © Symbolfoto: dpa
Platz 18: Hofbräu 0,7 Prozent © dapd
Platz 17: Jever 0,8 Prozent © dapd
Platz 16: Bitburger 0,9 Prozent © dapd
Platz 15: Neumarkter Lammsbräu 0,9 Prozent © dapd
Platz 14: Beck's 1,0 Prozent © dapd
Platz 13: Andechser 1,2 Prozent © dapd
Platz 12: Erdinger 1,3 Prozent © dapd
Platz 11: Schneider 1,4 Prozent © dapd
Platz 10: Guinness 1,8 Prozent © dapd
Platz 9: Spaten 3,0 Prozent © dapd
Platz 8: Krombacher 3,0 Prozent © dapd
Platz 7: Hacker-Pschorr 3,1 Prozent © dapd
Platz 6: Giesinger 3,4 Prozent © Bodmer 
Platz 5: Franziskaner 3,8 Prozent © dapd
Platz 4: Paulaner 3,9 Prozent © dapd
Platz 3: Oettinger 6,2 Prozent © dapd
Platz 2: Tegernseer 16,5 Prozent © dapd
Lieblingsbier der Münchner, mit großem Abstand: Augustiner. 44,7 Prozent der Stimmen entfielen darauf. Das Bier schmeckt auch Touristen bestens, wie dem Franzosen auf diesem Foto. Prost! © dapd

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