Kunst aus Afghanistan: Relief zurückgegeben

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München/Berlin - Ein komplizierter Krimi um ein uraltes Steinrelief hat jetzt in Berlin sein glückliches Ende gefunden.

Der Leiter der Staatsanwaltschaft München, Manfred Nötzel (l.), übergab dem afghanischen Botschafter Abdul Rahman Ashraf ein rund 1800 Jahre altes Relief, das zwischen 1994 und 1995 aus dem afganischen Nationalmuseum in Kabul verschwunden war. Der Sohn eines Münchner Antiquitätenhändlers hatte das Kunstwerk, das Schüler Buddhas zeigt, nach dem Tod seines Vaters entdeckt und wollte es verkaufen. Die Justiz bekam Wind von der Sache, doch mit der Einverständniserklärung des Sohnes, das Relief zurückzugeben, wurden langwierige Verhandlungen und Verfahren vermieden. Jetzt gehört die Antiquität wieder dem afghanischen Volk.

tz

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