Kunst und Elektro-Artikel aus dem Automaten

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Die Erfinder des Kunstautomatens im Hauptbahnhof: Luisa Jablonski (v.l.), Nicola Lieke und Jacqueline Häußler

München - Automatenshopping: Ein neuer Trend bricht sich Bahn. Elektro-Artikel gibt es jetzt schon am Hauptbahnhof und am Flughafen. Bald können Münchner auch Kunst auf Knopfdruck kaufen.

Am Münchner Hauptbahnhof kann man ab Sonntag auf diese Weise sogar Kunstwerke erwerben. Ein „toGO“-Automat des Elektro-Riesen Media Markt ist dort im Untergeschoss bereits aktiv, genauso wie am Flughafen. Dort gibt es Digitalkameras, Speicherkarten und Kopfhörer.

Im Untergeschoss des Hauptbahnhofs gibt es seit kurzem einen Media-Markt-Automaten

Ausgefallenes Designer-Shirt gefällig? Oder eine neue Verzierung für die eigenen vier Wände? Die aufwendige Suche in kleinen Designer-Läden könnte sich in der Landeshauptstadt nun erledigt haben: Ab Sonntag (17 Uhr) gibt es am Bahnhof diese künstlerischen Wünsche auf Knopfdruck. Ähnlich wie bei einem Getränke- oder Süßigkeiten-Automat kann man sich dann in der Empfangshalle ein kleines Kunstwerk „ziehen“ – man hat die Wahl zwischen T-Shirts, Schmuck oder auch kleinen Gemälden – in jedem Fall ein Unikat. Die Preise bewegen sich meist zwischen 10 und 100 Euro.

Die Idee zu diesem Unikat-Automat hatten vier Design-Studentinnen der Münchner Fachhochschule: Nicola Lieke (23), Luisa Jablonski (23), Miriam Geiger (25) und Jaqueline Häußler (21). „Designer machen oft echt tolle Sachen – aber wie bringt man die dann unter die Leute?“ Diese Frage hatten sich die Freundinnen gestellt – und ihre Geschäfts­idee flugs in die Tat umgesetzt.

Kristina Milz

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