Kurioser Einsatz: Polizei fängt verirrte Hundedame Leila ein

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Leila und ihre Retter

München - Fünf Polizisten und mehrere Passanten hat Hundedame Leila auf Trab gehalten. Sie hat nicht nur für schwitzende Beamte, sondern auch für einige Ausweich- und Bremsmanöver gesorgt.

Die Beamten hatten die herrenlosen Jagdhündin am Montag in der Falkenstraße im Stadtteil Au entdeckt, als sie orientierungslos auf der Fahrbahn hin- und herlief und dabei für einige Ausweich- und Bremsmanöver sorgte. Zu Zusammenstößen kam es dabei nicht. Die Beamten der 2. Einsatzhundertschaft, die zu fünft im Fahrzeug unterwegs waren, versuchten mit mehreren Passanten den Hund einzufangen.

Als Leila nach mehreren hundert Metern auf Höhe der Taubenstraße an einem Hauseingang stehen blieb, nutzen sie die günstige Gelegenheit. Die Anwohner gaben den Polizisten Hinweise auf einen möglichen Besitzer. Nach kurzer Recherche haben sie eine 24- jährige Münchnerin auf deren Handy erreicht, die zeitgleich an der Isar nach ihrer Leila gesucht hatte. Die Jagdhündin lebte erste seit vier Tagen bei der jungen Frau, nachdem ihr Besitzer verstorben war.

mm

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