Große Liste mit Verbesserungen

KVR: Maximal 30 Minuten Wartezeit

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Wilfried Blume-Beyerle.

München - Warteschlangen bis auf die Straße: Die sind im Kreisverwaltungsreferat (KVR) oder etwa bei dessen Zulassungsstelle zu manchen Tageszeiten berühmt-berüchtigt.

Doch das KVR will schneller werden: Münchens oberster Ordnungshüter, Wilfried Blume-Beyerle, hat am Dienstag im Stadtrat eine große Liste mit Verbesserungen vorgelegt – 21 Punkte sind schon umgesetzt, 43 kommen noch.

Beispiel: Endlich sollen Termine vereinbart werden können! Bis Juni ist das in der Zulassungsstelle geplant. Zudem will das KVR die Kirchenaustritte loswerden – in anderen Bundesländern ist dafür das Finanzamt zuständig. Und die Wirte bekommen nun eine Konzession für Freischankflächen nicht mehr jährlich, sondern auf Dauer bis auf Widerruf.

Das Ziel ist immer, die Arbeit für die Mitarbeiter zu vereinfachen, damit sie mehr Zeit für die Bürger haben. Denn die kommen reichlich: Rund 1,5 Millionen Kunden zählt das KVR im Jahr – Tendenz wegen des Wachstums der Stadt steigend.

Die Rathaus-SPD hatte das Paket angestoßen und verlangt noch mehr. Fraktionsvize Beatrix Zurek benennt das Ziel: „Die Münchner sollen im KVR nicht länger als 30 Minuten brauchen, bis sie an der Reihe sind.“ Vor allem die Online-Angebote sollen verbessert werden. Etwa per Smartphone-App sollen die Bürger auch Anträge an die Stadtverwaltung stellen können.

dac

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