Lärm-Streit: Nachbarn bekriegen sich vor Gericht

Obermenzing - Als „Drecksau“ soll Karl M. (57) seinen Nachbarn Markus S. (46) bezeichnet haben, weil ihm dessen Radio zu laut erschien. Der Fall landete vor der Gericht. Wie das Urteil ausfiel:

Karl M. rief im Mai die Polizei, doch die gerufene Streife konnte keine Ruhestörung feststellen. Am Donnerstag landete der Obermenzinger Nachbarschaftsstreit vor Gericht. Richterin Karin Jung stellte das Verfahren wegen Beleidigung ein - verurteilte aber den Verwaltungsangestellten Karl M. wegen Missbrauchs von Notrufen zu einer Geldstrafe von 2400 Euro. Die Richterin legte den Streithähnen nahe, endlich das Kriegsbeil zu begraben.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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