In der S4

Flaschen-Attacke in der S-Bahn - Opfer flüchtet

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Nach einer gefährlichen Attacke in der S-Bahn wird der Täter gefasst, doch das Opfer flüchtet. Die Polizei findet recht schnell heraus, warum. 

München - Wie die Bundespolizei berichtet, kam es am Samstagabend, 9. September, gegen 23 Uhr in der S4 kurz vor der Haltestelle Laim zu der Auseinandersetzung. 

Demnach waren ein 20-Jähriger und ein 40-Jähriger in einen - zunächst verbalen - Streit geraten, der in eine brutale Attacke mündete: Der Jüngere schlug dem Älteren mit einer Glasflasche ins Gesicht. 

Die S-Bahn wurde in Laim angehalten und die Bundespolizei nahm den Täter fest. Das Opfer allerdings war verschwunden. Zeugen gaben an, dass der Mann eine blutende Gesichtsverletzung erlitten habe. 

In einem Münchner Krankenhaus konnte die Bundespolizei dann einen 40-jährigen Türken als Opfer des 20-Jährigen, der aus Somalia stammt, ermitteln. 

Allerdings: Bei der Überprüfung der Personalien des Opfers stellte sich heraus, dass der Münchner per Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Würzburg gesucht wurde - wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Auch er wurde daraufhin festgenommen. 

Nachdem er den geforderten Geldbetrag von 1600 Euro bezahlen konnte, durfte er die Dienststelle wieder verlassen. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Somalier wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.

mm/tz

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