Nach Vollbremsung

Frau fliegt drei Meter durch Bus: schwer verletzt

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Münchner Linienbus (Symbolbild)

München - Der Fahrer eines Mercedes wollte ausparken, rangierte auf die Straße. Ein Linienbus musste deshalb scharf bremsen. Dabei flog eine Frau drei Meter durch den Bus und krachte gegen eine Glaswand.

Am Sonntagmittag gegen 11.50 Uhr fuhr der Linienbus 130 auf der Siglstraße stadtauswärts. Ein 35-jähriger Busfahrer aus München saß am Steuer. Auf Höhe der Hausnummer 21 wollte ein 35-jähriger Münchner mit seinem Mercedes vom rechten Fahrbahnrand aus einer Parklücke ausparken und rangierte mit seinem Auto in die Fahrbahn hinein. Der Busfahrer leitete eine Vollbremsung ein, um einen Zusammenstoß mit dem Mercedes zu verhindern.

Durch die Vollbremsung stürzte eine im Bus sitzende 65-jährige Münchnerin drei Meter nach vorne und prallte mit dem Kopf auf eine Glastrennwand im Linienbus. Die Frau wurde durch den Sturz schwer verletzt. Sie erlitt eine leichte Gehirnblutung, eine Brustbein- und Halswirbelfraktur sowie eine Kopfplatzwunde. Sie wurde mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zwischen Bus und Mercedes gab es dagegen keinen Zusammenstoß. Laut Polizei war die Siglstraße für rund eine Stunde gesperrt. Es sei aber zu keinerlei Verkehrsbehinderungen gekommen.

kmm

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