Polizei ermittelt

ICE-Züge krachen in München beim Rangieren zusammen - großer Schaden

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Zusammengeprallt: Zwei ICE-Züge in München. Der Schaden ist hoch.

Zwei ICE-Züge sind in München frontal zusammengestoßen. Der Unfall, der beim Rangieren geschah, beschäftigt nun auch die Bundespolizei.

MünchenDie Bundespolizei München berichtet: An Heiligabend (24. Dezember) stießen zwei ICE-Züge bei Rangierfahrten vor der Werkshalle des ICE-Betriebswerkes München zusammen. Zu Personenschäden kam es nicht.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte die Münchner Bundespolizei an Heilig Abend über einen Zusammenstoß zweier ICE-Züge bei Rangierfahrten. Nach ersten Ermittlungen befand sich eine ICE-Zuggarnitur gegen 19:37 Uhr bei einer Rangierfahrt unmittelbar vor der Einfahrt in die Werkshalle des ICE-Betriebswerkes München in der Landsberger Straße.

Inzwischen ist auch ein ICE auf der Strecke Berlin-Hamburg evakuiert worden, die Reisenden mussten bis in die späte Nacht warten - die Hintergründe. Ein ICE ist zudem wegen einer Panne in Gifhorn gestrandet. 780 Passagiere waren in Niedersachsen stundenlang gefangen, wie nordbuzz.de* berichtet.

Passend: Bahn-Mitarbeiter will in ICE steigen - sofort fällt seine Kinnlade runter wie extratipp.com* berichtet.

Werkshalle in München: ICE-Züge stoßen zusammen

Nachdem ein weiterer ICE, für Rangierfahrten möglich, den selben Gleisabschnitt mit etwa 25 km/h befuhr, kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Züge.

Ein Zwischenfall in einem ICE sorgte für gesperrte Strecken bei Maisach. Dort kam es in der Bordküche eines ICE zwischen Maisach und Gernlinden zu einer Rauchentwicklung, berichtet Merkur.de*.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Eine vermeintliche Missachtung eines Lokführers, den vorausliegenden Fahrweg ausreichend zu prüfen, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.

Nach Unfall in München sind ICE-Züge nicht mehr fahrbereit

Durch den Unfall wurden beide Züge erheblich beschädigt, sie waren nicht mehr fahrbereit. Der stehende ICE (zuletzt als ICE 1601 unterwegs, Bauart 403) wurde am Ende, der fahrende ICE (ehemaliger ICE 721, Bauart 411) am Anfang beschädigt. Zudem entgleisten bei dem stehenden Zug zwei Achsen an unterschiedlichen Drehgestellen am zweiten bzw. vierten Waggon. 

Eine vorläufige Einschätzung des Sachschadens durch die Deutsche Bahn beläuft sich an beiden Zügen auf mindestens 100.000 Euro. Dabei ist ein evtl. am Gleis entstandener Schaden noch nicht berücksichtigt. Nach ersten Auskünften von Bahnmitarbeitern muss offensichtlich aber nur neu aufgeschottert werden.

Der Bahn-Konzern hat unterdessen am Mittwoch seine Pünktlichkeitswerte im diesjährigen Feiertagsverkehr veröffentlicht.

In einem anderen ICE kam es in Hannover zu einem echten Thriller und Schock-Fund, wie nordbuzz.de* berichtet.

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*Merkur.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetztwerks.

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