Erst sah alles ganz harmlos aus

Im Dienst belästigt: Dieser Einsatz dürfte zwei Sanitäterinnen noch lange beschäftigen

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In einem MVG-Bus wurden zwei Sanitäterinnen von einem 25-Jährigen belästigt. (Symbolbild)

Sie waren gekommen, um zu helfen, und wurden dann belästigt. Zwei Rettungsassistentinnen erlebten in München einen Einsatz, auf den sie getrost hätten verzichten können.

München - Am Samstag, 15.12.2018, gegen 20.30 Uhr, wurde die Besatzung eines Rettungswagens zu einem Bus der MVG gerufen, da sich darin eine Person mit Herz- und Kreislaufproblemen befinden würde. Am Bus angekommen kniete ein 25-Jähriger in einer Viersitzgruppe und es wirkte zunächst so, als ob er schlafen würde. Der Betroffene roch stark nach Alkohol, wie die Polizei München berichtet.

Mit offener Hose in Münchner Bus aufgefunden

Die Rettungswagenbesatzung, die aus einer 23-jährigen Rettungsassistentin und einer 49-jährigen Rettungsassistentin bestand, stellte schließlich fest, dass die Hose des 25-Jährigen offen stand und er sexuelle Handlungen an sich vornahm. Er wurde mehrfach aufgefordert seine Hose zu schließen. 

München: Mann aus psychiatrischen Klinik entkommen

Dieser Aufforderung kam er nach einiger Zeit nach. Nun konnte der 25- Jährige zum Rettungswagen gebracht werden. Dort grapschte er schließlich die beiden Frauen mehrfach an. Er wurde von den eintreffenden Polizeibeamten zur nächsten Polizeiinspektion gebracht. Zu einem weiteren Zwischenfall in München kam es nachts, als ein unbekannter Täter eine 16-Jährige verfolgte und die Jugendliche sexuell belästigte.

Dort konnte festgestellt werden, dass er aus einer psychiatrischen Klinik entflohen war. Er wurde dorthin nach erfolgter Sachbearbeitung zurückgebracht.

mm/tz

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