Gefahr im Dienst

Polizist will Eichhörnchen befreien - Rettungsaktion nimmt schmerzhaftes Ende

Bei einer kuriosen Befreiungsaktion sprang ein Eichhörnchen einen Polizisten an.
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Bei einer kuriosen Befreiungsaktion sprang ein Eichhörnchen einen Polizisten an.

Er wollte dem süßen Tierchen doch nur helfen: Ein Polizist ist am Sonntag bei einer kuriosen Befreiungsaktion von einem Eichhörnchen angegriffen worden.

  • In einem geparkten Auto war in einer Münchner Tiefgarage ein Eichhörnchen eingesperrt.
  • Ein Polizist erlebte beim Öffnen des Fahrzeugs eine böse Überraschung.
  • Erst die zweite Befreiungsaktion gelang.

München - Ein 26-jähriger Münchner hatte in einer Tiefgarage an der Friedenheimer Straße gesehen, dass in einem dort geparkten Renault ein Eichhörnchen war. Der junge Mann alarmierte die Polizei. Kurz darauf, gegen 15 Uhr, traf eine Streife ein, um den Nager zu befreien. Ohne es zu beschädigen, öffneten die Beamten das Auto

Daraufhin näherte sich ein 31-jähriger Polizist dem Tierchen vorsichtig mit einer Decke. Die gute Absicht war dem Eichhörnchen allerdings nicht klar. Panisch sprang es dem Beamten ins Gesicht, kratzte ihn und versteckte sich anschließend wieder im Auto. Nach diesem ersten missglückten Versuch organisierten die Beamten einen Abschleppdienst. 

Eichhörnchen springt Polizisten an: Zweite Rettung gelingt

So wurde das Auto mitsamt blindem Passagier an die Oberfläche bis zu einer Grünanlage gebracht. Hier öffneten die Polizisten den Renault erneut. Diesmal verließ der Nager das Auto freiwillig und huschte in die Büsche. Der Renault wurde wieder verschlossen und an seinen Ursprungsplatz zurückgestellt. Wie das Tier ins Auto gelangt war, bleibt ein Rätsel. Vielleicht hatte es sich den Marder zum Vorbild genommen, der gerne mal unter Kühlerhauben kriecht. Oder es war ins Auto gehuscht, als gerade eine Tür offen stand. 

Die Polizei hat den überraschten Besitzer, einen 31-jährigen Münchner, jedenfalls informiert und ihm von der Befreiungsaktion berichtet. In den Bäumen fühlt sich das Eichhörnchen sicher wohler als auf dem Leder eines Autositzes – und auch dem Polizisten geht es nach dem Schrecken und trotz der Kratzer wieder gut.

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