Zeugen riefen Polizei

Zehn Flüchtlinge mit Baby springen in Laim von Güterzug

Zehn Flüchtlinge, darunter auch ein Kleinkind, sind mit einem Güterzug illegal nach Deutschland eingereist. In München-Laim wurden sie entdeckt. 

München - Kurz vor 15 Uhr wurde die Bundespolizei darüber verständigt, dass am Rangierbahnhof Laim mehrere Personen im Gleis gesichtet worden waren, die zuvor einem Güterzug entstiegen waren. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Bundespolizei hervor.

Die Polizisten suchten den Rangierbahnhof und den S-Bahnhof Laim ab, auch ein Hubschrauber der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim war im Einsatz, gefunden haben sie allerdings niemanden. 

Zehn illegal eingereiste Migranten meldeten sich kurz darauf eigenständig auf der Wache der Bundespolizeiinspektion München am Hauptbahnhof. Ermittlungen ergaben, dass es sich um die Gesuchten handelte. Sie waren mit dem Güterzug 43104 aus Verona eingereist. 

Sechs der zehn stammten - nach eigenen Angaben aus Nigeria, darunter auch ein Kleinkind sowie zwei Frauen. Zwei weitere waren aus Sierra Leona und je einer kam aus Togo, Äthiopien und von der Elfenbeinküste. Alle zehn stellten ein Schutzersuchen und wurden an die Bayerische Landespolizei überstellt.

Immer wieder passiert es, dass Flüchtlinge in Güterzügen über die Grenze kommen. Erst vor wenigen Wochen wurde deswegen der Bahnhof in Grafing gesperrt. 

Unsere wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Pasing - mein Viertel“.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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