In der Landsbergerstraße

Auge in Auge mit der Echse von Pasing

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Dieses Chamäleon hat sich verlaufen

München - Eine ungewöhnliche Entdeckung hat eine Münchnerin über ihrem Balkon im dritten Obergeschoss in der Landsbergerstraße gemacht.

Irgendwie fühlte sich eine Bewohnerin der Landsberger Straße in Pasing beobachtet, als sie am Montag gegen 16.30 Uhr im dritten Stock ihre Balkontür öffnete. Und dann sah sie ihn, den kleinen Spanner: Genau gegenüber im Baum hockte ein seltsamer Exot, der seine Farbe nicht minder erschreckt augenblicklich von strahlend Grün auf welkes Braun wechselte, zur Salzsäule erstarrte und nur noch seine Augen in verschiedene Richtung kreisen ließ.

Mangels Echsen-Erfahrung bezeichnete die Frau das seltsame Wesen am Polizei-Notruf als Leguan, schloss die Tür und harrte hinter der Gardine auf Rettung.

Die kam auch bald in Form der Feuerwehr, die die Drehleiter ausfuhr und das seltene Wesen in zwölf Metern Höhe sehr vorsichtig vom Ast klaubte. Es handelt sich um ein Chamäleon, das aufgrund der kühlen Temperaturen schon ganz steif war und sofort in die Obhut eines fachkundigen Feuerwehrmannes kam. Wie es auf diesen Baum kam, ist völlig ungeklärt. Es könnte ausgerückt, aber auch absichtlich ausgesetzt worden sein. Im Freien mitten in der Stadt hätte das völlig harmlose, sehr zarte Tier nicht die geringste Überlebenschance gehabt.

Dorita Plange

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