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Lange Nacht der Museen: Das sind die besten Tipps

Tief hinab geht es im Deutschen Museum.
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Tief hinab geht es im Deutschen Museum.

Zur Langen Nacht der Münchner Museen haben wir das Programm durchstöbert und Tipps zusammengestellt. Zu sehen und erleben gibt es jede Menge.

Es ist wieder so weit! An diesem Samstag findet von 19 bis 2 Uhr die Lange Nacht der Münchner Museen statt. Und das schon zum 20. Mal. Über 90 Veranstaltungsorte, zu denen auch Kirchen, Galerien und Sammlungen gehören, präsentieren ein spannendes und vielfältiges Angebot. Möchten Sie mal wie ein Vogel fliegen oder sich ein Souvenir aus Gips gießen? Dann wünschen wir ganz viel Spaß!

Unter-Tage-Tour: Mit einem großen Angebot nimmt das Deutsche Museum an der Langen Nacht teil (Foto oben). Die Taschenlampenführung durchs Bergwerk gehört zu den Klassikern. Das „Münchner Science & Fiction Festival Art & Science“ findet hingegen zum ersten Mal auf der Museumsinsel 1 statt. Von 19 bis 1 Uhr gibt es alle 30 Minuten Aktionen und Führungen. Foto: Deutsches Museum

Perspektivwechsel: „Alles in Bewegung“ lautet das Motto im Museum Mensch und Natur im Schloss Nymphenburg. Zum Beispiel im „Birdly-Flugsimulator“, in dem man die Welt aus der Vogelperspektive erleben kann, oder auf einer Plattform, die Erdbeben simuliert.

Zeitreise im Oldtimer: Automobil-Fans geht am Samstagabend das Herz auf. Denn von 19 bis 24 Uhr pendeln 100 Oldtimer zwischen dem Deutschen Museum und dem Verkehrszentrum. Einsteigen ist erlaubt! Wer auf die Zeitreise geht, erfährt Spannendes über die besonderen Autos aus alten Zeiten und über die Oldtimer-Weltorganisation FIVA. Abfahrt ist am Bavariapark 5.

Die BMW-Klassiker: Wenn jemand in der Stadt eine imposante Fahrzeugsammlung hat, dann wohl BMW. Die Group Classic öffnet an der Moosacher Straße 66 die Tür zu einer besonderen Garage. Darin: Design-Ikonen, Prototypen, Einzelanfertigungen für BMW (Motorrad), Mini und Rolls-Royce. Es gibt Musik und Schmankerl von Käfer. 

Ab ins Labyrinth: Das ehemalige Gotteshaus an der Karmeliterstraße 1 verwandelt sich in das bekannte Rund-Labyrinth von Chartres, in dem die Besucher auf eine meditative Reise gehen. Eindrucksvoll untermalt durch eine Lichtinstallation. Georg Schmidtner (l.) und Florian Wagner vom Erzbistum freuen sich auf die Besucher.

Farbrausch im Gewächshaus: Grüne Riesen in lila Licht, gigantisches Süßgras, das leuchtet, und „Living Trees“, die die Besucher an der Menzinger Straße 65 überraschen: „Nachts in den Gewächshäusern“ ist das Angebot im Botanischen Garten überschrieben. Dort gibt es eine Tropenfrucht-Ausstellung, frisch geschnitzte Kürbisfratzen, Café-Genuss und ein Preisrätsel.

Gipsguss-Kunst: Das Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke (Katharina-von-Bora-Straße 10) gibt es seit 150 Jahren. Was mit Gips alles möglich ist, entdecken Besucher von 19 bis 24 Uhr mit einem eigenen Gipsabguss. Dazu gibt es Tipps von Horst Ziegler und seinen Kollegen. Theater wird auch gespielt. 

…und das ist auch noch geboten

Sechs Shuttlebus-Touren fahren zu den 90 Veranstaltungsorten in der ganzen Stadt. Zentraler Knotenpunkt ist der Odeonsplatz, an dem es auch eine Infostelle und einen Ticketverkauf für die Lange Nacht der Münchner Museen gibt. Der Eintritt kostet 15 Euro. Auf www.muenchner.de/museumsnacht finden Interessierte alle Informationen zu dem Aktionsabend mit den vielen unterschiedlichen Programmpunkten. Dabei können Fußballfans zum Beispiel zwischen 20 und 21.30 Uhr auf den ehemaligen Profi Giovane Elber in der Erlebniswelt des FC Bayern in der Allianz Arena treffen. Im TimeRide im Tal 21 tauchen die Besucher in 5000 Jahre bayerischer Geschichte ein – und das mittels modernster Virtual-Technologie. Spezielle Tanz-, Tast- und Klangperformances werden unter dem Motto „mitteilen“ in der Galerie des Bezirks Oberbayern (Prinzregentenstraße 14) geboten. Laut wird es auch im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum, in dem um 22 Uhr ein Jagdhornkonzert beginnt.

Zwar hauptsächlich für den Pendelverkehr gedacht, könnte das Berliner Erfolgsmodell, das nun auch in Münchens U-Bahnen Anwendung finden soll, auch beim erhöhten Fahrgastaufkommen in der langen Nacht der Museen durchaus nützlich sein. 

tz

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