Laster blieb stecken: Feuerwehr ließ Luft raus

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Der Laster blieb in der Unterführung stecken

München - Es kommt auch auf die Höhe an. Diese Erfahrung musste ein Lkw-Fahrer an der Thalkirchner Straße machen: Er bliebt mit seinem Gespann in der Unterführung stecken. Was dann passierte:

Der mit Obst und Gemüse beladene Sattelzug aus Spanien befuhr die Thalkirchner Straße in nördlicher Richtung. Der Fahrer wollte mit seinem Gespann zur Großmarkthalle und übersah auf Höhe der Tumblinger Straße die Einfahrtshöhe der dort befindlichen Unterführung von 3,7 Metern.

Erst nach etwa der Hälfte der Unterführung bemerkte der Fahrer sein Missgeschick und unternahm noch einen erfolglosen Versuch, sein Fahrzeug rückwärts aus dem Tunnel zu manövrieren. Die alarmieren Feuerwehrler ließen zuerst Luft aus den Reifen, um die Höhe des Gefährts zu verringern. Daraufhin konnten die Feuerwehrmänner den Sattelzug mit der Seilwinde des Rüstwagens rückwärts aus dem Tunnel ziehen. Ab dort übernahm ein Unternehmen die Instandsetzung des Gespanns.

Die Unterführung trug lediglich Kratzer davon. Die Zugmaschine blieb nahezu unbeschädigt. Der Sattelauflieger jedoch wurde durch den Unfall erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Im Zeitraum des etwa eineinhalbstündigen Einsatzes musste die Thalkirchner Straße im Bereich der Unfallstelle zeitweise gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.

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