Lawinenabgang in Bozen

Schwierige Suche nach Christoph R.

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Volker K. (41) aus Sendling starb an der Schöntaufspitze

München - Noch immer fehlt jede Spur von dem in Südtirol verschütteten Münchner Christoph R. Auch am dritten Tag nach dem Lawinenabgang am Ostermontag sind die Rettungskräfte auf der Suche nach ihm.

Mittlerweile hat sich das österreichische Bundesheer eingeschaltet. 30 Soldaten halfen den Bergrettern am Mittwoch mit der Suche. Trotz der Unterstützung durch das Militär wird diese immer schwieriger. „Der Schnee ist gefroren, mit den Sonden kommen wir nicht mehr durch“, sagt Olaf Reinstadler, Leiter der Bergrettung in Sulden. Die Rettungskräfte mussten zudem den Einsatz der Schneeraupe beenden. Mit ihr haben sie am Dienstag mehrere Meter der Schneemassen abtragen können, dadurch sei aber nun das Gelände zu steil für die Raupe geworden.

Von den Rettern glaubt niemand mehr, R. noch lebendig bergen zu können. Am Ostermontag hatten R. und drei weitere Freerider eine Abfahrt unterhalb des Vorderen Schöntaufspitze gemacht. Die Strecke liegt abseits der präparierten Piste und ist bei Variantenfahrern sehr beliebt. Eine Lawine erfasste die Männer, zwei Italiener (49 und 60 Jahre alt) und ein weiterer Münchner (41) kamen dabei ums Leben. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft Bozen – möglicherweise wurde die Lawine von zwei weiteren Skifahrern ausgelöst.

paw

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