Video: Der Audi ist wieder da!

München - Der Audi Avant ist wieder da! Die Tutzingerin Susanne W., die ihr Auto fünf Wochen lang in München gesucht hat, kann nun endlich wieder Auto statt S-Bahn fahren.

Fünf Wochen lang hat ­Susanne W. ihren Audi gesucht – die tz-Leser fanden ihn in nur wenigen Stunden. Schon kurz nachdem die Geschichte vom verschollenen Auto auf tz-online gestellt worden war, meldete sich Sonja S. (23) in der Redaktion. „Ich glaube, ich weiß, wo der Audi der Dame steht. In der Hilblestraße 20, gleich am Leonrodplatz.“ Ein Audi mit Starnberger Kennzeichen würde dort auf einem Stellplatz stehen, nahe der Auffahrt. „Der Parkplatzbesitzer meinte, das Auto stünde schon Wochen hier.“

Am frühen Mittwochmorgen ging die tz dem Hinweis nach. Und tatsächlich: Die Leserin lag goldrichtig – da stand der vermisste Audi A6 Avant der Tutzingerin. Jetzt konnte die tz Susanne W. definitiv sagen, wo ihr Auto war. „Das ist ja Wahnsinn, so schnell gefunden!“, freute sich Susanne W. über den ­Anruf am Morgen.

Etwa zeitgleich blätterte ein Mitarbeiter von Ingenieur Klaus Piller in der tz – und las die Titelgeschichte: „Wo hab ich mein Auto geparkt?“ Klaus Piller, auf dessen Stellplatz der Audi die ganze Zeit stand, griff sofort zum Telefon. Er wählte die Nummer, die auf dem veröffentlichten Suchzettel zu lesen war. „Ich kann Ihnen sagen, wo Ihr Auto steht“, sagte er zu Susanne W., die den Anruf angenommen hatte. „Auf meinem Parkplatz.“ Die Unternehmerin machte sich sofort auf dem Weg zur Hilblestraße am Leonrodplatz.

Um kurz nach zehn war es so weit: Nach fünf Wochen und ebenso langer Suche hatte Susanne W. ihren Audi wieder. „Ich bin heilfroh. Danke, danke, danke“. Auch Stellplatzmieter Klaus Piller war erleichtert. „Endlich kann ich meinen Platz wieder nutzen.“ Der Ingenieur hatte in den vergangenen Wochen alles versucht, um den Besitzer des Audis herauszufinden. „Nicht mal die Polizei konnte mir helfen.“ Und so blieb ihm nichts anderes übrig, als seinen ­Wagen auf einem Hinterhof zu parken. „Ich hätte den Audi abschleppen lassen können, aber dann wäre erst einmal ich auf den Kosten sitzen geblieben.“

Bevor Susanne W. in Richtung Starnberger See davonfuhr, überreichte sie Stellplatzmieter Klaus Piller einen Umschlag mit 100 Euro Finderlohn. Auch Sonja S. soll ihren Anteil noch bekommen. „Den hat sie sich verdient.“

Jacob Mell

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