Leopoldstraße wird zum Flüster-Boulevard

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Die Leopoldstraße in München bekommt einen Lärmschutz-Belag.

München - München kommt in den Genuss eines Nachschlags von 700 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Davon wird ein Lärmschutz-Belag auf der Leopold- und Ingolstädter Straße finanziert.

Bedingung ist allerdings, dass die Bauverwaltung noch vor Jahresende die Vergabe der Leistungen für den Abschnitt zwischen Schenkendorf- und und Schmalkaldener Straße abschließen kann.

Die Stadt muss lediglich 100 000 Euro aus der eigenen Kasse beisteuern. Daneben können auch Garmisch-Partenkirchen und Ingolstadt von dem späten Geld profitieren, berichtet Heinrich Schuster, Sprecher der Regierung von Oberbayern. Die Behörde hatte die Aufgabe, das Geld aus dem Konjunkturpaket fair über Stadt und Land zu verteilen. Der Bund hatte tief in die Kasse gegriffen, um kurzfristig Investitionen zu Stützung der krisengeschüttelten Wirtschaft zu platzieren.

Im Straßenbau werden gegenwärtig verschiedene Varianten des Flüsterasphalts erprobt. Mit verschiedenen Test-Belägen sind 2009/10 Abschnitte der Chiemgau-, Fürstenrieder-, Moosacher-, Wasserburger-, Landsberger- und Orleansstraße versehen worden.

ege

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