Herr OB Ude, warum ...?

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In der Waldmeisterstraße stehen noch immer die Container, in denen Asylbewerber untergebracht waren

München - Münchner Bürger fragen, Oberbürgermeister Christian Ude antwortet. Heute geht es um die Wohncontainer in der Lerchenau.

Wir, die Lerchenauer, hätten die Frage an Sie, wie lange die abscheulichen Container an der Waldmeisterstraße noch stehen bleiben sollen, denn diese sind ja laut Auskunft nicht mehr bewohnbar. Hat die Stadt kein Geld, diese zu entfernen, oder ist die Stadt nicht zuständig? ­Bitte antworten Sie in der tz öffentlich, damit wir es alle lesen können.

Wir zeichnen mit freundlichen Grüßen, Die Lerchenauer Bürger

Antwort: Bei den Containern in der Waldmeisterstraße 98 handelt es sich um eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Diese Behelfsunterkunft wurde von der Regierung von Oberbayern erstmals am 24. Februar 1993 genehmigt, zunächst befristet auf fünf Jahre. Danach wurde die Genehmigung immer wieder verlängert, zuletzt bis Ende 2010. Die Frage, warum die Container immer noch stehen, wurde von der Regierung von Oberbayern mit anderen, vordringlichen Aufgaben begründet. Ein Abbau der bestehenden Unterkunftsanlage ist derzeit in Planung, allerdings sollen die bisherigen Unterkünfte dann durch zweigeschossige Container in Holzbauweise ersetzt werden, in annähernd gleicher Größe und Lage. Geplant ist wiederum eine auf fünf Jahre befristete Nutzung. Seit dem 23. Dezember 2010 liegt der Lokalbaukommission ein Bauantrag von einem privaten Bauherrn aus Ruhpolding für diese temporäre Lösung vor.

München - auferstanden aus Ruinen

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