Leukämie: Peter Bullas Kampf gegen die Zeit

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Peter Bulla

München - Der Sendlinger Architekt Peter Bulla (32) leidet an Leukämie. Für eine Heilung braucht er dringend eine Knochenmarkspende – die Zeit läuft gegen ihn. Seine Familie kann nicht helfen. Können Sie?

Es schien zunächst nichts Anderes als ein grippaler ­Infekt zu sein, den der Sendlinger Architekt Peter Bulla (32) mit ausgedehnten Jogging-Runden auszuschwitzen versuchte. Doch das Fieber und die Kopfschmerzen steigerten sich, bis Bulla zwei Wochen später in Ohnmacht fiel und am 8. November vergangenen Jahres in die Klinik eingeliefert wurde. Die niederschmetternde Diagnose: Leukämie!

Peter Bullas Knochenmark produziert zu viele weiße Blutkörperchen, die die roten Blutkörperchen verdrängen. Somit transportiert das Blut immer weniger Sauerstoff. Erst im August war Bulla Papa geworden, doch er darf das Aufwachsen der kleinen Lilith nicht zu Hause mitverfolgen. Er muss im Krankenhaus anstrengende Chemotherapien mittels Infusionen und Bestrahlungen absolvieren. Nur Weihnachten darf er zu Hause verbringen.

Die Therapien helfen Bulla zwar vorerst zu überleben, doch für eine Heilung braucht er dringend eine Knochenmarkspende – die Zeit läuft gegen ihn. In einem Drittel der Fälle kommen die Familienangehörigen als Spender in Frage, doch Bullas Mutter Heike Judtka und seine Schwester Katharina und die kleine Tochter kommen nicht in Frage, ihr Blut hat die falschen Faktoren.

Die Familie und Studienkollegen an der Akademie der Bildenden Künste – Bulla absolviert dort ein Aufbaustudium in Bildhauerei – setzten alle Hebel in Bewegung, um einen Spender zu finden. Anfang Februar findet eine Typisierung in München statt. Ort und Termin werden noch bekannt gegeben.

WE

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