An Leukämie erkrankt

Knochenmarkspender gesucht: Papa muss leben!

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Der kranke Miro und sein Sohn Lars.

München - Miro Divkovic leidet an Leukämie und braucht dringend einen Spender. Am Sonntag wird über eine Registrierungsaktion nach einem Lebensretter gesucht.

Eine einfache Erkältung, ein geschwollener Hals – dachte Miro Divkovic (42). Als sein Hausarzt ihn ins Klinikum nach Großhadern überwies, ahnte er schon, dass es keine einfache Erkältung sein wird. Die schreckliche Diagnose kam für den Industrieelektroniker trotzdem unerwartet: Leukämie! Ein halbes Jahr musste er jede Woche zur Chemotherapie. „Ich bin ein positiver Mensch, man könnte auch sagen ein Verdränger. Ich habe das gut weggesteckt“, sagt Miro Divkovic. „Doch ich hatte oft das Gefühl, meine Familie und meine Freunde denken, dass ich sterben muss.“

Seinem sechsjährigen Sohn sagt Miro Divkovic nicht, wie es um ihn steht. Er sagt dem Buben auch nicht, dass der Papa sehr krank ist, als Ende 2014 die geschwollenen Knoten und mit ihnen die Leukämie zurückkommt. Stärker und aggressiver als zuvor.

Die Wirkung eines neuen Medikaments lässt nach wenigen Monaten nach, in seiner Familie kommt niemand als Spender infrage. „Was bleibt, ist die Dankbarkeit und die Hoffnung“, sagt Miro Divkovic. Die Hoffnung, einen Spender zu finden, der ihm mit seiner Knochenmarkspende das Leben rettet. Am Sonntag findet deshalb eine Registrierungsaktion im Familien- und Gemeindezentrum in der Ehrwalderstraße 87 statt. Von 10 bis 16 Uhr können sich potentielle Lebensretter registrieren lassen. Wer infrage kommt und wie Sie helfen können: www.akb.de.

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