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Eindeutiges Zeichen

Lichterkette gegen Bagida: Die Details

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München - Eine Lichterkette der Religionen soll am Montag ein Zeichen setzen für Frieden, Toleranz und Versöhnung.

Von der griechisch orthodoxen Kirche in der Salvatorstraße über die katholische Michaelskirche, das Forum für Islam in der Hotterstraße, die Synagoge am Jakobsplatz zur evangelischen Matthäuskirche sollen sich die Münchner mit Kerzen einreihen. Um 19.10 Uhr sprechen Geistliche Friedensgrüße, um 19.35 Uhr sollen die Glocken läuten. Die Idee zu der Lichterkette hatten die Privatpersonen Gisela Jahn und Beatrix Jakubicka-Frühwald schon im September, Pagida & Co. bestärkten sie.

Denn auch wenn das „Mutterschiff“ in Dresden, wie Bagida gern sagt, schwer ins Schlingern geraten ist, will der Münchner Pegida-Ableger wieder auf die Straße. Da lassen sich die Münchner Islamfeinde auch nicht vom Rücktritt des halben Organisationsteams in Dresden und der Absage der Montagsdemo an der Elbe beeindrucken. Kommenden Montag soll um 19 Uhr die vierte Ausgabe des bislang stets schwer von Neonazis unterwanderten „Spaziergangs“ stattfinden, und zwar wieder vom Goetheplatz zum Sendlinger Tor.

Ein Bündnis aus Die Linke und den Flüchtlingen des Refugee Struggle for Freedom will um 19.30 Uhr am Marienplatz eine Gegenkundgebung gegen Bagida abhalten.

J. Welte

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