Liegen-Verbot am See

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Gabriele Bühner ist ­empört

München - Gabriele Bühner (50) ist praktisch am Fasaneriesee groß geworden. Seit 45 Jahren liegt sie am Ufer oder macht ihre Schwimmzüge im Wasser, wann immer sie kann. Aber so etwas wie am Samstag, sagt sie, habe sie noch nie erlebt!

Sie lag auf ihrem Handtuch zwischen Klappliegen – auf der einen Seite eine Bekannte, auf der anderen ihre 81-jährigen Eltern. Auf einmal seien zwei Sicherheitsmitarbeiter im Auftrag der Stadt aufgetaucht und hätten gefordert, alle Liegen einzuklappen und sich auf den Boden zu legen. „Wir haben erst noch gelacht“, erzählt die Bankerin der tz. Aber nein: Das sei kein Witz, habe einer der Bediensteten gesagt, das sei eine neue Anweisung der Stadt. Auch Schirme und Klappstühle seien nun verboten!

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Die Sonnenanbeter hätten das nicht glauben wollen. „Meine 81-jährigen Eltern können sich doch nicht auf den Boden legen!“ Da sei einer der Aufpasser aggressiv geworden. „Da wurde herumgebrüllt“, berichtet Gabriele Bühner. Dann hätten die Sicherheitsleute gedroht: „Wenn in 30 Minuten die Liegen noch stehen, wollten sie mit der Polizei wiederkommen!“ Gabriele Bühner sagt, sie habe gesehen, wie selbst ein etwa zweijähriges Kind in die pralle Sonne musste, weil die Eltern die Zeltmuschel zusammenlegen mussten. Gabriele Bühner will sich beim OB beschweren.

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