In Richtung Lindau

Lkw-Unfall: A 99 stundenlang gesperrt

München - Verkehrsstau auf der A 99! Nach einem spektakulären Lkw-Unfall wurde diese in Fahrtrichtung Lindau stundenlang gesperrt.

Bei einem Unfall am Mittag wurde ein Lastwagen zerstört, der seinerseits eine Spur der Verwüstung hinterließ.

Laut Polizei kam es zu dem Unfall, als ein Münchner (33) um 12.14 Uhr mit einem Lkw-Container-Zug auf der A 99 zwischen den Tunneln Allach und Aubing in Richtung Lindau fuhr. Kurz nach der Abzweigung der Eschenrieder Spange übersah der Fahrer das Ende eines Staus vor dem Aubinger Tunnel, obwohl er die Straße problemlos hätte überblicken können. Der Stau hatte sich dort nach einem Unfall gebildet. Bevor er in eines der Autos krachte, legte der Lkw-Fahrer eine Vollbremsung hin. Durch das extreme Abbremsen kam der Lkw-Zug ins Schleudern und prallte gegen einen links neben ihm fahrenden Audi Q3 eines 69-jährigen Mannes. Anschließend schleuderte der Lastwagen samt Anhänger gegen die rechte Leitplanke, walzte diese auf einer Länge von rund 30 Metern nieder und rammte dann ein großes Hinweisschild. Die Zugmaschine drehte sich während des unkontrollierten Schleuderns um 180 Grad und kam im Grünstreifen zum Stehen - unmittelbar hinter den letzten im Stau stehenden Autos.

Trotz der spektakulären Karambolage wurden Gott sei Dank weder die Insassen des Audi noch der Lkw-Fahrer verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen und den Autobahneinrichtungen wird auf 100.000 Euro geschätzt.

Zur Bergung wurde die A 99 in Richtung Lindau für den Verkehr gesperrt. Die Aktion sollte nach Einschätzung der Polizei wohl bis in den späten Nachmittag andauern.

fro

Rubriklistenbild: © dpa

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