Pfeil in der Mumie traf zudem Hauptschlagader

LMU-Forscher beweisen: Ötzi wurde heftig geschlagen

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Eismumie Ötzi beschäftigt weiter die Wissenschaftler.

Er ist die älteste Eismumie, die je gefunden wurde: Ötzi, der Mann aus der Jungsteinzeit.

Aber wie genau kam er ums Leben? Seit Jahren gehen auch Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität diesem Krimi nach. Nun haben sie brandneue Ergebnisse: Ötzi überlebte den Pfeil in seinem Rücken nur kurz – und bekam zudem noch einen Schlag ins Kreuz!

Es sind nicht die einzigen Neuigkeiten im Fall Ötzi: Die Wissenschaftler stellten auch fest, dass der Mann sich wenige Tage vor seinem Tod auch eine schwere Schnittwunde an der Hand zugezogen hatte. „Damit ist klar, dass Ötzi mindestens zwei Verletzungsereignisse in seinen letzten Tagen erlebt hat“, erklärt der Münchner Professor Andreas Nerlich, Leiter der Studie. „Was möglicherweise auf zwei getrennte Attacken schließen lässt.“ Zudem gilt als wahrscheinlich, dass Ötzi wegen des Pfeils innerlich verblutet ist – da durch diesen eine Hauptschlagader getroffen wurde. Kurz unterhalb des Einschusslochs fanden die Wissenschaftler übrigens die Flecken, die beweisen, dass Ötzi mit einem stumpfen Gegenstand geschlagen wurde.

Quelle: tz

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