Lokalpolitiker uneinig

Isarvorstadt: Bezirksausschuss will eingezäunten Hunde-Auslauf

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Wird für sie bald ein umzäunter Auslauf geschaffen? Hunde spielen im Park.

Im Bezirksausschuss Ludwigs-/Isarvorstadt haben die Lokalpolitiker über einen eingezäunten Auslauf für Hunde abgestimmt. Allerdings gibt es ein großes Problem.

München - Braucht der Münchner Hund einen eigenen, eingezäunten Auslauf, zum Beispiel im Nussbaumpark? Ja, sagt eine knappe Mehrheit der Lokalpolitiker im Bezirksausschuss Ludwigs-/Isarvorstadt. Die Meinungen sind dabei allerdings sehr geteilt: Silvia Haas (Grüne), die selber Hundehalterin ist, sprach sich klar gegen eine Hundezone aus.

Es müsse ein Miteinander geben, keine Ghettos für Kinder, Alte oder eben Hunde. „Viele wissen leider nicht, dass Wiesen mit den grünen Pollern und darauf abgebildetem, durchgestrichenem Dackel von Mai bis Oktober für Hunde tabu und damit Liege- oder Spielwiesen sind.“

„Nur eine Stelle im Viertel - die wurde abgelehnt“

Auch Arne Brach (Grüne) braucht für seinen Hund keinen eingezäunten Auslaufbereich und votierte deshalb dagegen: „Es gibt im Viertel nur eine Stelle in der Holzstraße vor Naturkost Schmatz für so was, aber dies wurde schon einmal abgelehnt.“ Zustimmung kam von der Grünen Helga Solfrank, die früher ebenfalls einen Hund besaß. Sie sagte: „So ein Auslauf wäre für alle Beteiligten ideal.“

In der kleinen, grünen Großstadtoase im Nussbaumpark sind gerade an heißen Sommertagen viele Besucher. Menschen sitzen auf der Wiese, der schattige Kinderspielplatz ist stark frequentiert. Ob die Stadt wirklich hier oder anderswo in der Innenstadt eine Hundezone ausweisen wird, muss jetzt die Stadtverwaltung diskutieren.

bus

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