Uli Hoeneß plant endgültigen Rückzug - Er hat schon einen Wunsch-Kandidaten für seine Nachfolge

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Trotz Abo-Auftrag und erteilter Einzugsermächtigung:

Lotto: Richtig getippt – nicht gewonnen

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tz-Leserin Erika Prähofer mit Dietmar Gaiser: In ihrem Fall konnte der Bürgeranwalt zumindest klären, wie die rechtliche Lage ist. Den verpassten Lotto-Gewinn bekommt sie leider nicht

"Jetzt schreib i": Bürgeranwalt Dietmar Gaiser hilft tz-Lesern bei ihren Problemen.

Ich habe bei meiner Lotto-Annahmestelle einen Abo-Auftrag mit Einzugsermächtigung eingereicht, weil ich längere Zeit in Urlaub fahren wollte. Da es sich um ein veraltetes Formular handelte, legte die Mitarbeiterin der Lottoannahmestelle meine Unterlagen aber unbearbeitet in eine Schublade. Nach meinem Urlaub stellte ich fest, dass ich 2810 Euro gewonnen hätte. Da mein Schein nicht bearbeitet wurde, ist mir der Gewinn jedoch durch die Lappen gegangen. Dabei hätte mir die Mitarbeiterin eigentlich sagen können, dass ich ein neues Formular benötige, denn meine Telefonnummer und Adresse waren bekannt! Habe ich noch eine Chance auf mein Geld?

Erika Prähofer (56), aus München

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Die tz sprach mit dem Vizepräsidenten der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayern, Hans-Wilhelm Forstner. „Im vorliegenden Fall ist kein Vertrag mit dem Unternehmen Lotto Bayern zustande gekommen. Deswegen kann die Lotterieverwaltung auch nicht haftbar gemacht werden“, sagt er. Leider gebe es auch keinen Fonds, um solche Härtefälle zu begleichen.

„Auch die Lotto-Annahmestellen selbst sind für solche Fälle nicht versichert“, erklärt Dr. Rainald Meier, der die Annahmestellen im Auftrag der Staatlichen Lotterieverwaltung betreut. In anderen Bereichen, z.B. bei Ärzten oder Steuerberatern, sind solche Versicherungen zwar üblich oder gar Pflicht – nicht aber bei Lotto-Annahmestellen. Aus einem einfachen Grund: „In der Wett-Branche sind solche Versicherungen Anreiz zum Betrug“, sagt Annahmestellenbetreuer Dr. Rainald Meier.

Die betroffene Lotterieannahmestelle selbst verwies uns an ihren Anwalt, für den „keine Anspruchsgrundlage ersichtlich“ ist. Auch der Anwalt von Erika Prähofer riet von weiteren Schritten ab.

Erika Prähofer: „Dass juristisch nichts zu machen ist, ärgert mich. Aber dass solche Fälle nicht versichert sind, ist ein Skandal!“

Quelle: tz

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