Im Opernpalais

Louis Vuitton eröffnet Luxusladen

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Das neue Geschäft in der Residenzstraße

München - Hier tragen die Verkäufer sogar Handschuhe: Am Dienstag eröffnete im Palais an der Oper die neue Hauptfiliale von Louis Vuitton. Für einen Bummel in dem Luxusgeschäft sollte man allerdings einen dicken Geldbeutel mitnehmen …

Fünf Jahre lang wurde in der ehemaligen Residenzpost gebaut. Jetzt ist die neue „Louis Vuitton Maison“ fertig – die 20. weltweit. „Wir sind stolz auf unser neues Haus“, sagt Firmenchef Michael Burke. Auf drei Stockwerke und 1300 Quadratmeter verteilt sich der neue Luxustempel mit Mode, Accessoires, Schreibwaren und natürlich den Taschen mit dem berühmten Schriftzug.

Das teuerste Stück im Laden: Eine Herrenuhr aus Rosé- oder Weißgold mit Kalbslederband für 250 000 Euro – mit einem integrierten Glockenspiel spielt sie die Uhrzeit auch als Melodie an, mit unterschiedlichen Tönen für Stunden und Minuten.

Designersofas, Glasvitrinen, edles Holz: Hier ist Einkaufen nicht nur Einkaufen. Dazu gehört auch besonderer Service: Damenhandtaschen und Herrenschuhe etwa werden auch auf Bestellung gefertigt. Die Kunden können Form, Farbe und Leder wählen – nach drei bis sechs Monaten ist zum Beispiel der gewünschte Herrenschuh fertig (1500 bis 8000 Euro). Edelstes Produkt in der Herrenabteilung: Die Jacke aus Krokoleder für 130 000 Euro. Da ist der Kuli aus Alligatorhaut mit 850 Euro fast ein Schnäppchen, die passende Mine (auch original Louis Vuitton) gibt es für fünf Euro.

Auch die Deutschlandzentrale des Konzerns zog in das Opernpalais – dafür wurden nochmal rund 1000 Quadratmeter Büros angemietet. München ist für das französische Luxuslabel ein Meilenstein: In der Maximilianstraße eröffnete Louis Vuitton 1977 das erste deutsche Geschäft. Zur Eröffnung reiste Patrick Vuitton, Enkel von Firmengründer Louis Vuitton (1821-1892), eigens aus Paris an.

cmy

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