Autobahn gesperrt

Schwangere bei Unfall auf A99 verletzt

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München - Hohen Sachschaden und fünf Verletzte hat am Freitagnachmittag ein Unfall auf der A99 gefordert. Besonders tragisch: Eine verletzte Beifahrerin erwartet ein Kind.

Fünf Menschen sind bei einem Unfall auf der A 99 in Fahrtrichtung Salzburg kurz vor der Anschlussstelle München-Ludwigsfeld am Freitag schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei vom Samstag erlitten zwei Menschen schwere und drei weitere leichtere Verletzungen.

In den Crash zwischen dem Allacher Tunnel und Ludwigsfeld waren ein Audi A3, ein Lieferwagen Sprinter und ein Mitsubishi Geländewagen verwickelt.

Ein 37-jähriger Mann kam aus Unachtsamkeit mit seinem Wagen von der rechten Fahrspur nach rechts ab, lenkte ruckartig nach links und geriet ins Schlingern. Das Auto streifte einen auf der Mittelspur fahrenden Kleintransporter, der auf die linke Spur geschleudert wurde und dort mit einem weiteren Fahrzeug zusammenstieß. Das dritte Auto wurde gegen die Betonleitwand gedrängt, die anderen beiden Fahrzeuge kippten um und blieben auf der Seite auf der Fahrbahn liegen.

Ein Hubschrauber musste zwei Verletzte in die Klinik fliegen.

Der Lenker des Sprinters sowie ein Beifahrer aus dem Geländewagen mussten mit leichten Verletzungen in Kliniken transportiert werden. Der Fahrer des Mitsubishi, sowie die schwangere Beifahrerin flog der Rettungshubschrauber Christoph1 in eine Klinik. Sie waren mittelschwer verletzt.

Bis ein erstes Unfallfahrzeug zur Seite gezogen werden konnte, war die Autobahn total gesperrt. Während der weiteren Bergungsmaßnahmen war nur eine Fahrspur freigegeben. Hier kam es im Ausflugs- und Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen.

mm/dpa

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