Polizei sucht fieberhaft nach Täter

Mitten am Hauptbahnhof: Mann schlitzt 22-Jährigem den Hals auf

Ein Unbekannter schlitzte einen 22-Jährigen am Münchner Hauptbahnhof mit einem Messer auf. Der Verletzte kann sich wegen eines Blackouts jedoch nicht an die Attacke erinnern.

München - Ein bisher Unbekannter hat in der Nacht zum Sonntag am Hauptbahnhof einen 22-Jährigen mit einem Messer verletzt. Die Bundespolizei sucht dringend Zeugen.

Wie die Bundespolizei mitteilt, erschienen am Sonntag gegen 00.15 Uhr zwei 22 und 25 Jahre alte Deutsche in der Wache der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof. Beide waren stark alkoholisiert. Sie berichteten, dass einer von ihnen gegen 23 Uhr von einem Unbekannten mit einem Messer verletzt wurde. Zum Hergang der Tat konnten beide keine genauen Angaben machen. 

Schnittverletzung vom Hals bis zu den Ohren

Der 22-Jährige aus Gräfelfing erlitt eine Schnittverletzung an der rechten Halsseite, die bis zum Ohr verlief. Die Wunden des mit 1,64 Promille Alkoholisierten wurden in einer Klinik erstversorgt. 

Der Verletzte hatte einen kompletten Blackout und konnte sich an nichts mehr erinnern. Sein 25-jähriger Begleiter aus Eching beschrieb den Unbekannten als südländische Erscheinung mit dunklerer Haut, 1,80 Meter groß mit Dreitagebart. Er soll eine blaue Jeans sowie eine dunkle, blousonartige Jacke oder eventuell eine Lederjacke getragen haben. Zudem hatte der Unbekannte ein weißes Smartphone, vermutlich Modell iPhone, bei sich gehabt haben.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Bundespolizeiinspektion München bittet Personen, die sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen 22.30 Uhr und Mitternacht im Bereich des Zugangs Arnulfstraße aufgehalten haben und im Bereich der Rampe eine Streiterei oder gar einen Mann mit einem Messer gesehen zu haben, sich unter der Rufnummer 089/515550-111 zu melden. Derzeit wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Video: So arbeitet die Polizei am Münchner Hauptbahnhof

Probleme am Münchner Hauptbahnhof: Diese Maßnahme soll im Bahnhofsviertel für mehr Sicherheit sorgen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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