Gleise zeitweise gesperrt

Feuer-Alarm in ICE: Großeinsatz am Hauptbahnhof

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Vier Gleise wurden am Hauptbahnhof abgesperrt, nachdem ein ICE Feuer-Alarm geschlagen hatte.

München - Ein ICE hat kurz vor der Einfahrt in den Münchner Hauptbahnhof Alarm geschlagen. Die Feuerwehr rückte mit zwölf Fahrzeugen an, Gleise wurden gesperrt.

Rund um den Münchner Hauptbahnhof tönten am Mittwochabend laute Sirenen und überall waren Blaulichter zu sehen. Ein Großaufgebot an Feuerwehrautos war angerückt. Der Grund: Gegen 19.40 Uhr hatte ein ICE bereits an der Hackerbrücke Alarm geschlagen, da es so aussah, als ob der Triebwagen brannte. Der Zug stoppte zunächst vor dem Hauptbahnhof, fuhr dann aber doch bis kurz vor Gleis 19 ein, da dies laut Feuerwehr die Arbeit der Retter erleichterte.

Schnell folgte die Entwarnung: "Es stellte sich heraus, dass an dem Triebwagen ein Elektromotor einen Defekt hatte und dabei ein wenig Öl ausgetreten war", teilte die Feuerwehr am späten Mittwochabend mit. Gefahr für Passagiere und Passanten am Bahnhof habe zu keiner Zeit bestanden. Die Fahrgäste durften aussteigen. Der Triebwagen wurde zur Reparatur in ein Ausbesserungswerk geschleppt.

Feuer-Alarm in ICE am Hauptbahnhof: Bilder

Am Hauptbahnhof mussten die Gleise 18 bis 21 kurzzeitig gesperrt werden. Ansonsten gab es keine Beeinträchtigungen. Insbesondere Räumungsmaßnahmen waren nach Angaben der Feuerwehr nicht notwendig.  

Insgesamt waren 22 Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Feuerwehr im Einsatz. Die ersten Fahrzeuge konnten aber nach 20 Minuten bereits wieder abrücken.

kg

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