Aggressive Männer festgenommen

Am 2. Feiertag war‘s aus mit Weihnachtsfrieden: Schlägereien am Bahnhof

Immerhin Heiligabend und 1. Feiertag: Nachdem diese beiden Tage für die am Hauptbahnhof zuständige Bundespolizei etwas ruhiger waren, hatten es die Beamten am 2. Feiertag schon wieder mit mehreren Schlägern zu tun.

München - Zur Räson bringen musste die Polizei am Dienstagfrüh um 5.50 Uhr einen 18-Jährigen, der im Hauptbahnhof zwei Frauen belästigte. Die Frauen verbaten sich dies, und forderten ihn auf ihnen nicht mehr zu folgen. Ein Bundespolizist, der gerade auf dem Weg zum Dienst war, sprach den Mann auf sein Verhalten gegenüber den beiden Frauen an. Der mit 1,64 ‰ alkoholisierte 18-Jährige reagierte sofort aggressiv, war uneinsichtig und wollte sich entfernen, heißt es im Bericht der Polizei.

Als der 53-jährige Polizeihauptkommissar den Mann am Arm fixierte und zur nahen Wache führte, versuchte der sich loszureißen. Dabei schlug er mehrfach den Arm des Beamten weg. Während der Identitätsfeststellung auf der Wache beleidigte der in Fürstenfeldbruck Wohnende die Polizisten. Zudem gab er an, auf dem Weg zur Wache von dem Beamten geschlagen und zu Boden gebracht worden zu sein. Diese Aussage wurde durch Sichtung der Videoaufzeichnung widerlegt, so die Polizei.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den Portugiesen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Falsche Verdächtigung und Verleumdung.

Mann wirft Flasche nach 39-Jährigem 

Im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes musste die Bundespolizei wenig später, nämlich um 6.50 Uhr, erneut einschreiten. Dort eskalierte ein Streit mehrerer Personen. Ein 46-Jähriger und ein 50-Jähriger haben dabei einen 39-Jährigen körperlich attackiert, so die Polizei. Im Verlauf der Auseinandersetzung warf einer der beiden Angreifer eine Flasche nach dem 39-jährigen, der daraufhin wegen Schnittverletzungen an der Stirn in ein Krankenhaus transportiert werden musste. Alle drei Beteiligten waren mit 1,06 und 1,68 bzw. 1,74 ‰ alkoholisiert, berichtet die Polizei.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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