Am Hauptbahnhof

Fahrgäste retten 63-Jährigem das Leben

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München - Reisende, Bahn-Sicherheitspersonal und ein Bundespolizist haben am Mittwochvormittag einem 63-Jährigen Südtiroler das Leben gerettet. Der Mann war am Bahnsteig leblos zusammengebrochen, die Menschen reagierten geistesgegenwärtig. 

Der Hauptbahnhof war am Mittwochmittag, 18. Januar, Schauplatz von lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Mehrere Personen kümmerten sich um einen 63- jährigen Südtiroler, der am Gleis zusammengebrochen war und retten ihm das Leben. 

Wie die Bundespolizei berichtet, brach der Mann gegen 11.20 Uhr am Bahnsteig von Gleis 11 zwischen Bahnhofsmission und Cafeshop am Bahnsteig zusammen. Sofort kümmerten sich Reisende und eine Streife der Deutsche Bahnsicherheit um den Mann, der offensichtlich keine Vitalfunktionen mehr hatte. Polizei und Rettungsdienst wurden verständigt. Als die Streife der Bundespolizei von Ort ankam, übernahm Polizeikommissar Hubert Kaier die Rettungsmaßnahmen. Der 47-Jährige Beamte, ausgebildeter Rettungssanitäter aus dem Inntal, übernahm bis zum Eintreffen und Ablösung durch die Rettungssanitäter Mund-zu-Mund-Beatmung und Herz-Druck-Massage. Seine Kollegen hatten eine Sichtsperre aufgebaut und auf Gleis 11 stand zudem der kurz zuvor eingetroffene Meridian, so dass die Rettungsmaßnahmen blickgeschützt stattfinden konnten. 

Wie sich herausstellte, war der allein reisende 63-Jährige wenige Minuten zuvor mit dem Zug aus Salzburg angekommen. Er wurde mit stabiler Herzkreislauffunktion in eine Münchner Klinik.

mm/tz

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