"Wir liegen voll im Fahrplan"

Ende der Bauarbeiten im Hauptbahnhof in Sicht

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So sieht bald das S-Bahn-Zwischengeschoss aus.

München - Brandschutz, Boden, Decken, Strom- und Wasserversorgung – alles wird erneuert im S-Bahn-Zwischengeschoss im Hauptbahnhof. Jetzt ist ein Ende in Sicht.

Derzeit wird noch gewerkelt.

Lärmort Hauptbahnhof: Ein Gang durchdas S-Bahn-Zwischengeschoss ist derzeit für die werktäglich 160 000 Benutzer wahrlich kein Vergnügen: Überall wird gebohrt, gesägt, gehämmert und geschraubt. Brandschutz, Boden, Decken, Strom- und Wasserversorgung – alles wird erneuert. Jetzt ist ein Ende in Sicht: „Wir liegen voll im Fahrplan. Im Juni 2014 sind die Arbeiten beendet“, verspricht Münchens Bahnhofsmanager Heiko Hamann.

Insgesamt verbaut die Bahn 24 Millionen Euro. Hamanns Zwischenbilanz: „Ein Großteil der Technik ist bereits installiert.“ Die Leitungen zu den neuen Geschäften müssen noch verlegt werden. Die Personalräume für die Mitarbeiter der Läden sind gerade in Arbeit. Auch der helle, neue Fußboden sowie die Deckenbeleuchtung fehlen noch. Zudem werden die Rolltreppen und die Auf- und Abgänge erneuert. Danach werden die Läden eingebaut. „Die moderne Haustechnik sorgt in den Geschäften für bessere Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen für Personal und Kunden“, freut sich Hamann.

Der Bahnmanager: „Das neue Untergeschoss wird eine richtige Shoppingmall.“ Die Ladenfläche wird von 2000 auf 2400 Quadratmeter vergrößert, die Zahl der Geschäfte von 21 auf 23 erhöht. Wer zusätzlich rein kommt, kann Hamann noch nicht sagen, möglicherweise eine Apotheke. „Von den alten Mietern kommen fast alle wieder“, weiß Hamann. Vor allem Mieter, die bisher beengt untergebracht waren – wie die Hofpfisterei –, nutzen die Möglichkeit, die Verkaufsfläche deutlich zu erweitern. Übrigens hat sich Baubeginn und Bauende um zwei Monate nach hinten verschoben, weil die Deutsche Bahn bei der ersten Ausschreibung keine Bau-Unternehmer fand, die die Arbeiten übernehmen wollten.

K. H. Dix

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