Zug um Zug in die Zukunft

Baustart: 2020 - so soll der neue Hauptbahnhof aussehen

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An diesem Info-Würfel können sich Münchner ein Bild von dem neuen Bahnhof machen.

München - Übersichtlicher soll er werden, moderner und funktionaler: der Hauptbahnhof – das neue Tor nach München für täglich bis zu 830.000 Reisende!

Bauherren sind die Deutsche Bahn für das Gebäude, die Stadt für die Vorplätze. Und Bahn und Freistaat wollen für die zweite Stammstrecke einen neuen unterirdischen Bahnhof unter dem Hauptbahnhof bauen.

Wie das aussehen soll, davon können sich Münchner nun in der Halle der Fernzüge, auf Höhe Gleis 16, ein Bild machen.

Jeder Interessierte darf an einem Info-Tool seine Meinung kundtun.

Dort hat die Bahn Montag einen Info-Würfel aufgebaut. Zu sehen gibt es Videos über die Vorhaben sowie Infotafeln. Und: Jeder Besucher kann vor Ort mittels Tastatur seine Meinung zu den Plänen kundtun, eigene Ideen einbringen. „Ein großes Projekt braucht Öffentlichkeit“, sagte der Bauvorstand der DB Station & Service, Rolf Reh, bei der Eröffnung.
Baubeginn ist – nach bisherigem Stand – im Jahr 2020. Alles hängt von der zweiten Stammstrecke ab. Für das Hauptgebäude rechnet die Bahn mit einer Bauzeit von fünfeinhalb Jahren, drei sind es beim Flügelbahnhof. Die Stadt gestaltet gerade erst die Pläne für die Vorplätze.

Die tz zeigt die ersten Idee, wie der Bahnhof Zug um Zug in die Zukunft soll.

Der Starnberger Flügelbahnhof erhält einen Turm mit 20 Geschossen! Der Vorplatz soll in einen höher gelegenen Fußgängerbereich und eine tiefer gelegenen Fläche für Taxis und Parkplätze gegliedert werden. Der unterirdische Bunker soll zu einem Radl-Parkhaus umgebaut werden. Das Dach des Hauptbahnhofs bleibt erhalten.

Blickvon der Luisenstraße Richtung Flügelbahnhof: Die MVG möchte ein drittes Tramgleis am Hauptplatz, zwei für Bahnen Richtung Norden, eine Richtung Süden. Ferner prüft die Stadt eine weitere Unterführung im Westen.

Der Bahnhofsplatz an der Schützenstraße soll zu einem Aufenthaltsort mit Bäumen und Sitzgelegenheiten werden. Radfahren ist erlaubt! Die Fußgängerzone könnte bis zur Empfangshalle verlängert werden. Dadurch soll der Bahnhof besser mit der Altstadt verbunden werden.

Der südliche Bahnhofsvorplatz: An der Bayerstraße gibt es Platz für Taxis und Kurzzeitparker, aber auch Stellflächen für Fahrräder – ober- und unterirdisch. Vor dem Hotel Bayerpost werden Bäume gepflanzt. Weiter gibt es eine Anbindung an U4 und U5.

ska

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