Mit der Faust gegen den Kopf

Betrunkene randalieren am Hauptbahnhof

München - Faustschläge am Tag der Arbeit: Gleich zweimal musste die Bundespolizei am Hauptbahnhof eingreifen - auch wegen Fußballstreitigkeiten.

Bereits gegen 0.30 Uhr wurden die Beamten gerufen. Am Haupteingang des Hauptbahnhofes war es zu einer Auseinandersetzung  zwischen einem betrunkenen Dachauer (22), einem Poinger (18) und einem Kitzinger (19) gekommen. Anlass waren Fußballstreitigkeiten.

Im Laufe der Auseinandersetzung soll der Dachauer den Poinger gewürgt haben. Dem Kitzinger soll er mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben. Eine Streife von Bahnsicherheitsmitarbeitern trennte die Streitenden.

Der 22- jährige Dachauer war dabei in Begleitung eines 23-jährigen Karlsfelders. Dieser war bereits am Sonntagmorgen in einer bereitgestellten S 2 nach Petershausen auffällig geworden. Nachdem sein 23-jähriger Begleiter aus Dachau einen 20-jährigen Griechen tätlich angegriffen hatte, kam er seinem Freund bei dessen Festnahme zu Hilfe und griff einen Polizisten an.

Gegen fünf Uhr früh musste die Bundespolizei erneut eingreifen. In einem Schnellimbiss am Hauptbahnof waren ein 31-jähriger, betrunkener Moosacher und ein 28-Jähriger aus der Ludwigvorstadt  aneinander geraten. Sie stritten sich über die Reihenfolge der Bedienung, denn die Begleiterin (27) des 28-Jährigen soll sich vorgedrängelt haben.

Doch die Situation eskalierte: Der Moosacher schlug den 28-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und mehrmals in den Nacken.  Dieser bekam Nasenbluten und und klagte über Schmerzen im Halsbereich.  Die Beamten trennten die beiden Streithähne.

mm

Auch interessant

Meistgelesen

MVG-Offensive: So soll der Nahverkehr besser werden
MVG-Offensive: So soll der Nahverkehr besser werden
Bus-Streik in München: Das erwartet Fahrgäste am Dienstag
Bus-Streik in München: Das erwartet Fahrgäste am Dienstag
Miriams Samen-Streit vor Gericht: Jetzt herrscht wohl Gewissheit
Miriams Samen-Streit vor Gericht: Jetzt herrscht wohl Gewissheit
Feueralarm im Kiesselbach-Tunnel: Mega-Stau auf dem Ring
Feueralarm im Kiesselbach-Tunnel: Mega-Stau auf dem Ring

Kommentare