Rennstrecke auf der Theresienwiese im Gespräch

Bürgermeister Schmid bestätigt: Formel E will 2018 in München fahren

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Am 11.06.2017 gastierte die Formel-E-Meisterschaft auf dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof.

Die Pläne für ein Rennen der Formel E in München werden konkreter, das bestätigte Bürgermeister Josef Schmid. Als mögliche Rennstrecke gilt weiterhin die Theresienwiese. 

München - Rennsport mitten in München - die Pläne scheinen tatsächlich konkreter zu werden. Die Formel E will in der Landeshauptstadt am 17. Mai 2018 ein Rennen veranstalten, das bestätigte Bürgermeister Josef Schmid (CSU) gegenüber der Süddeutschen Zeitung. “Der Veranstalter der Formula E befindet sich unserer Kenntnis nach in weiteren Gesprächen, um ein abgestimmtes Konzept vorzulegen“, sagte er. Allerdings liege der Stadt laut Schmidt besagtes Konzept für die Veranstaltung noch nicht vor. Und solange das nicht der Fall sei, könne man das „weder prüfen noch die zuständigen Gremien damit befassen.“

Bereits im Mai hatten wir darüber berichtet, dass die Formel E, eine internationale Rennserie für Elektro-Autos, einen sogenannten ePrix in München austragen möchte. Als Rennstrecke könnte die Theresienwiese dienen, auf der jedes Jahr Ende September das weltberühmte Oktoberfest stattfindet. Auch einen möglichen Rennstrecken-Verlauf gibt es bereits. Ort der Start- und Zielgerade mit Boxengasse könnte der Bavariaring sein. Die Strecke würde die bestehenden asphaltierten Abschnitte der Theresienwiese nutzen und so einen etwa 2,3 Kilometer langen Kurs ergeben, auf der die bis zu 225 km/h schnellen Boliden (von 0 auf 100 km/h in 2,6 Sekunden) ihre Runden drehen könnten. Vorteil: Die Elektro-Autos sind extrem leise und stoßen keine Schadstoffe aus.

Wie die SZ weiter berichtet, versucht die Allianz Versicherung den deutschen ePrix, der zuletzt in Berlin stattgefunden hatte, nach München zu holen. Zudem ist der bayerische Motorenhersteller Audi bereits mit einem Werksteam in der Formel E aktiv, 2018 wird BMW mit einem eigenen Team einsteigen. Auch Mercedes und Porsche wollen in absehbarer Zeit in der noch jungen Rennserie mitmischen.

fw

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