Polizei erwischt 62-Jährigen

Falsches Zugticket am Hauptbahnhof vertickt

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Ein 62-Jähriger Mann hat am Hauptbahnhof in München falsche Zugtickets vertickt.

München  - Ein 62-jähriger Mann hat am Hauptbahnhof in München ein falsches Zugticket vertickt. Generell sollten Fahrgäste zur Zeit beim Ticketkauf aufpassen.

Der 62-jährige Münchner wurde am Mittwoch von DB-Sicherheitsmitarbeitern überführt, die auf die Bekämpfung von Fahrkartenmissbrauch spezialisiert sind. Der Mann versuchte gerade am Starnberger Flügelbahnhof einer 24-Jährigen einen verfälschten Fahrschein zu verkaufen.

Eine Überprüfung des Fahrscheins bei der Bundespolizei ergab, dass sowohl der Name des Mannes als auch das Fahrdatum auf dem Ticket wegradiert wurde, die Fahrkarte somit verfälscht worden war. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 62-Jährigen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung.

Zudem warnt die Bundespolizei vor dem Ankauf von Fahrkarten bei Privatpersonen:

- Ein Bayern-Ticket ist nach Eintragung eines Namens auf dem Fahrschein, spätestens aber nach Fahrtantritt nicht mehr übertragbar.

- Durch eine nachträgliche Veränderung des Namens wird das Bayern-Ticket ungültig.

- Auch die Mitfahrt als zusätzliche Person mit einem widerrechtlich genutzten Bayern-Ticket kann unter Umständen strafbar sein. Mitreisende haben keine gültige Fahrkarte und werden gegebenenfalls auch mit einem erhöhten Beförderungsentgeld belegt. Müssen bei verfälschten Fahrscheinen zudem mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

kg

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