Luftfilter fing Feuer

Bundespolizei ermittelt nach Lokbrand

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Starker Rauch stieg aus der Diesellok

München - Dichter Rauch drang aus dem Zug: Ein brennender Filter in einer Lok hat am Montagabend für einen Großalarm bei der Feuerwehr gesorgt. Jetzt ermittelt die Bundespolizei.

Gegen 18.20 Uhr hatte der Lokführer der RB 27064 (Mühldorf - München) auf Höhe des Rangierbahnhofes München-Süd im Leitstand die Warnmeldung "Rauch im Maschinenraum" erhalten. Nachdem er den Zug im Bahnbereich Nähe Ruppertstraße angehalten und den Führerstand verlassen hatte, entdeckte er an der Diesellok Rauchentwicklung und informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn, die sofort die Bergung in die Wege leitete.

Neben Polizei und Rettungsdiensten rückte ein Großaufgebot der Feuerwehr an und löschte nach starker Rauchentwicklung im Bereich von Lüftungsschlitzen der Diesellok an mindestens einer offenen Feuerstelle. Der Brandherd befand sich im Maschinenraum der Diesellok an einem Luftfilter. Wie dieser in Brand geraten konnte, wird nun vom Eisenbahnbundesamt im Auftrag der Bundespolizei begutachtet.

Bilder: Filter in Lok fängt Feuer

Bilder: Filter in Lok fängt Feuer

Im Zug befanden sich nach Angaben der Bundespolizei rund 30 Reisende, für die zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestand. Verletzte gab es nicht. Die Reisenden wurden von einer Zugbegleiterin betreut. Sie konnten ihre Reise gegen 19.20 Uhr nach Ankopplung einer Ersatzlok an die Reisewaggons fortsetzen. Durch die Sperrung der Strecke kam es im Zugverkehr zu Behinderungen. Die S-Bahn war nicht betroffen.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Zur Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.

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