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Entwarnung am Forum der Technik

Deutsches Museum: Hier wird die Bombe weggefahren

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Um kurz vor 21 Uhr wurde das Bombenstück  zur Entschärfung weggefahren.

München - Das Deutsche Museum in München musste am Dienstagmorgen evakuiert werden, die ganze Museumsinsel wurde geräumt. Bei Bauarbeiten wurde ein Teil einer 250-Kilo-Fliegerbombe gefunden - mit intaktem Zünder. Eine Entschärfung vor Ort war nicht möglich. Am Abend wurde die Bombe abtransportiert.  

Bombenfund am Deutschen Museum in München: Bilder

  • Am Dienstagvormittag wurde im Innenhof des Deutschen Museums in München eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.
  • Das Gebäude wurde evakuiert, die Museumsinsel geräumt.
  • Am frühen Nachmittag hat die Entschärfung durch die Firma Tauber begonnen, wurde dann aber abgebrochen.
  • Die Bombe wurde am Abend abtransportiert, um sie an einem sicheren Ort kontrolliert zu entschärfen. 

+++ 21.20 Uhr +++ Jetzt ist sie weg: Wie die Feuerwehr bestätigt, wurde die Bombe, genauer gesagt das Teilstück der Bombe, um kurz vor 21 Uhr abtransportiert. Das Fahrzeug wurde von Polizei und Feuerwehr eskortiert. In einem Bunker im Landkreis München wird sie nun kontrolliert entschärft, wie schon erwähnt, indem sie zersägt wird.

+++ 20.33 Uhr +++ Die Bombe soll nun abtransportiert werden. Unser Kollege vor Ort meldet: Das Fahrzeug ist bereits eingetroffen, das Verladen hat begonnen. Zu sehen ist leider wenig - ein Sichtschutz wurde installiert. Auch die Feuerwehr ist vor Ort. Jetzt könnte es zügig gehen.

+++ 19.50 Uhr +++ Bombenexperte Martin Tietjen kümmert sich mit seinem Team um die Bombe. Er erklärt der tz, was passiert, wenn die Bombe um 20.30 Uhr auf einen Sprengplatz gebracht wurde. "Dort wird sie dann mit ferngesteuerten Sägen zersägt!“, erklärt er. Kommt sie danach zurück? Wenn’s nach Museumsdirektor Wolfgang Heckl geht schon: „Ist doch ein schönes Exponat zur Geschichte des Museums!“

So sieht sie aus: Die Bombe, die am Dienstagmorgen im Innenhof des Deutschen Museums gefunden wurde.

+++ 16.00 Uhr +++ Die Polizei hat nun ein Foto der Bombe zur Verfügung gestellt. Das Deutsche Museum teilte mittlerweile via Twitter mit, dass am Mittwoch wieder geöffnet sein wird.
+++ 14.55 +++ Es gibt weitere Details von der Feuerwehr: Die Sperrung der Erhardtstraße wird in diesen Minuten aufgehoben. Der Zünder sitzt in einem Bombenfragment und ist stark korrodiert. Deshalb war die Entschärfung nicht möglich. Sobald die Bombe heute Abend auf ein spezielles Gelände gebracht wurde, wird sie dort kontrolliert gesprengt. Laut Polizei wurde jetzt auch die Zeppelinstraße wieder freigegeben.
+ ++ 14.17 Uhr +++ Unsere Kollegen vor Ort teilen mit, dass die Entschärfung abgebrochen wurde. Stattdessen soll die Bombe am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr abtransportiert werden. Eine Entschärfung vor Ort sei aufgrund des Zustandes des Zünders nicht möglich gewesen. Man warte nun bis der Berufsverkehr vorbei ist, dann wird die Bombe in einen Bunker transportiert. Der Innenhof des Museums bleibt solange gesperrt.

+++ 13.36 Uhr +++ Die Entschärfung der Bombe hat begonnen. Der Blindgänger liegt links neben dem Haupteingang des 90 Jahre alten Gebäudes, direkt neben dem Seenotkreuzer. Dort waren Bauarbeiten zur Sanierung eines Schachtes im Gange, als die Bombe entdeckt wurde.

+++ 13.27 Uhr +++ Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Sprengmeister Tauber ist eingetroffen, in der kommenden Stunde soll die Bombe am Deutschen Museum entschärft werden. 

In der Bombe am Deutschen Museum befinden sich noch 40 Kilogramm Sprengstoff

+++ 13.22 Uhr +++ Der Zünder der Bombe ist intakt, wann sie entschärft wird, steht aber bisher noch nicht fest. Die Sicherheitskräfte haben den Absperr-Radius erweitert. Mittlerweile ist auch die Erhardtstraße zwischen Ludwigs- und Corneliusbrücke gesperrt.

+++ 13 Uhr +++ Jetzt gibt es mehr Details zu dem Sprengkörper: „Es handelt sich um einen Zerscheller mit intaktem Zünder“, meldet Polizeisprecher Christoph Reichenbach. Zerscheller sind Bomben, die nicht mehr ganz sind. Von den ursprünglichen 120 Kilogramm Sprengstoff sind noch 40 Kilogramm übrig. Wo der zweite Teil der ehemals 250 Kilogramm schweren Bombe steckt, ist nicht klar. „Sie kann zerschellt sein, oder woanders liegen. Da gibt es viele Möglichkeiten“, sagt der Sprecher. Die Verantwortlichen vor Ort beurteilen die Situation derzeit als unproblematisch, da die Bombe recht gut liegt. 

+++ 12.49 Uhr +++ Unsere Reporterin Stefanie Wegele hat vor Ort mit Christian Kaiser von der Berufsfeuerwehr München gesprochen. Nach seinen Angaben wurden Museum, Verwaltung und Bibliothek auf der Museumsinsel innerhalb von 20 Minuten evakuiert. Nun muss berechnet werden, ob der Absperr-Radius vergrößert werden muss und es möglicherweise weitere Räumungen gibt. 

Räumung des Deutschen Museums lief nach Bomben-Fund reibungslos ab

+++ 12.38 Uhr +++ Die Bombe steckt zur Hälfte noch im Erdreich, deswegen ist weiterhin ungewiss, welche Gefahr von ihr ausgeht, meldet der BR.  

Ein Bauarbeiter ist beim Baggern auf die 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. 

+++ 12.14 Uhr +++ Die Räumung der Museumsinsel wurde ohne Panik beendet, es war ein nicht so besucherstarker Tag, heißt es. Die Sprengstoff-Experten rücken nun aus Oberschleißheim an und inspizieren die Bombe im Innenhof des Deutschen Museums in München. Es gibt auch ein erstes Foto, das der Museumsdirektor Wolfgang M. Heckl von dem Blindgänger geschossen hat. 

+++ 12.08 Uhr +++ Unser Reporter vor Ort berichtet, dass die 250-Kilogramm-Bombe in zwei Teile zerbrochen ist. Sie stammt aus dem Jahr 1944. 

250-Kilogramm-Bombe im Innenhof des Deutschen Museum entdeckt

Bauarbeiter haben im Deutschen Museum in München am Dienstagvormittag eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe im Innenhof gefunden, die offenbar aus dem Zweiten Weltkrieg stammt. Die Bombe liegt wohl etwa einen Meter unter der Erde begraben. Noch ist völlig ungewiss, wie gefährlich die Situation ist. Es ist noch nicht bekannt, ob die Bombe am Deutschen Museum noch einen Zünder hat und somit explosionsgefährlich ist.

Das Sprengmittel-Räumkommando ist auf dem Weg zur Museumsinsel, berichtet unser Reporter vor Ort. Das Gebäude wird evakuiert, ebenso wird die Museumsinsel geräumt. Das Museum bleibt heute geschlossen.

Alle mussten raus: Das Deutsche Museum in München wurde evakuiert, nachdem eine Fliegerbombe entdeckt wurde.

Unser Reporter gehört zu den Evakuierten, er war eigentlich vor Ort, um an einer Pressekonferenz zur "Langen Nacht der Museen" teilzunehmen.

Das Deutsche Museum in München ist nach eigenen Angaben das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Gerade hat das Museum Pläne für eine Generalsanierung vorgestellt. Am 17. Oktober fällt der Startschuss zur lange geplanten Modernisierung. In zwei Abschnitten wird das Ausstellungsgebäude auf der Museumsinsel in München erneuert. 1925 war es eröffnet und seitdem nie grundlegend saniert worden.

Florian Fussek/kg/weg/my

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