Viele landen am Hauptbahnhof

Flüchtlinge: 20 Prozent sind noch minderjährig

München - 3000 Flüchtlinge sind allein in den vergangenen fünf Wochen am Münchner Hauptbahnhof angekommen. Darunter: Viele Familien, die mit ihren Kindern auf der Flucht sind.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen insbesondere im Nahen Osten und in anderen Teilen der Erde haben auch Auswirkungen auf die Landeshauptstadt: Denn gerade am Hauptbahnhof in München treffen immer wieder viele Flüchtlinge ein.

In den vergangenen fünf Wochen hat die Polizei allein 3000 Männer, Frauen und Kinder registriert, die vor den Entwicklungen in ihren Heimatländern fliehen. Am häufigsten vertreten sind Syrer (35 Prozent) und Eriträer (35 Prozent). Auch sind sehr viele Familien mit ihren Kindern darunter - etwa 20 Prozent sind noch minderjährig.

Um gerade die Kinder und Jugendlichen aber auch Schwangere und entkräftete erwachsene Flüchtlinge optimal versorgen zu können, braucht die Polizei immer wieder verschiedene Versorgungsmaterialien, zum Beispiel Windeln, Milchgetränke und Kekse - also all das, was eine Polizeidienststelle (PI) normalerweise nicht vorrätig hat.

Deswegen gibt es verschiedene Vereine, die die zuständige PI flexibel und unbürokratische mit jeweils 250 Euro bei entsprechenden Einkäufen unterstützen, etwa das Münchner Sicherheitsforum, Polizisten Helfen und Münchner Blaulicht.

mm

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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