Opfer vertreibt Angreifer

Frühlingsfest-Prügler geraten an falsche Person

München - Sie wollten Bares, doch stattdessen landeten sie in Polizeigewahrsam: Eine versuchte räuberische Erpressung nach einem Frühlingsfest-Besuch ist für zwei Studenten am Dienstag mächtig in die Hose gegangen.

Gegen 20.30 Uhr am Dienstagabend passten ein 22-Jähriger und sein 21 Jahre alter Kumpel zwei Männer am Abgang zum U-Bahnsteig "Theresienwiese" ab. Der 47-Jährige und sein 43 Jahre alter Begleiter sollten Geld rausrücken, doch die Herren weigerten sich.

Nach einer heftigen Diskussion drehten die Studenten endgültig durch, und es flogen die Fäuste. Was die Studenten nicht wussten: Eines der beiden Opfer war Justizbeamter. Der 47-Jährige konnte seinen 21 Jahre alten Angreifer in Schach halten und zu Boden bringen.

Doch seinem Begleiter erging es nicht gar so gut: Der 22-Jährige hatte ihn mit einem Faustschlag niedergestreckt. Als er versuchte, sich aufzurappeln, trat der junge Mann ihm mit dem Fuß gegen den Kopf. Der 43-Jährige verlor das Bewusstsein.

Der Justizbeamte eilte ihm zu Hilfe, doch sofort ging der aggressive 22-Jährige nun auch auf ihn los. Doch schlussendlich behielt der 47-Jährige die Oberhand und schlug beide Angreifer in die Flucht. Der bewusstlose Mann wurde mit Verletzungen im Kopfbereich in eine Klinik gebracht.

Eine Sofortfahndung wurde eingeleitet, die Studenten festgenommen. Der 21-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der Treter jedoch wird dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung der Haftfrage vorgeführt.

mm

Rubriklistenbild: © dpa/Frühlingsfest

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