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Für 150 Millionen: MVG saniert U-Bahnhof am Sendlinger Tor

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Wird saniert: Der U-Bahnhof Sendlinger Tor.

München - Für 150 Millionen saniert die MVG den U-Bahnhof am Sendlinger Tor. Das sind die Pläne für den Umbau.

Moderner, heller, zeitgemäßer und sicherer soll der U-Bahnhof Sendlinger Tor werden. Wie berichtet hat die Regierung von Oberbayern der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) jetzt grünes Licht gegeben. Und: Es ist das bisher größte Modernisierungsprojekt im Bereich der Münchner U-Bahnstationen. Bis tatsächlich die Bagger anrollen, wird aber wohl noch ein Jahr ins Land gehen. Der Umbau erfolgt ab Frühjahr 2017. Jedoch sind bereits jetzt Arbeiten geplant, so werden beispielsweise Leitungen verlegt.

Der 40 Jahre alte Bahnhof ist oft zu eng, etwa wenn der FC Bayern spielt, kommt es zu Engpässen. Schließlich laufen hier vier U-Bahnen zusammen. Das soll sich ändern: zusätzliche Wege, mehr Rolltreppen – alles barrierefrei! Auf Ebene der U1/U2 wird zusätzlicher Platz geschaffen, indem zwischen den beiden Bahnsteigröhren im Bereich der zentralen Treppenanlage ein neuer Durchgang entsteht. Dieser Bypass soll für mehr Bewegungsfläche sorgen.

Herzstück der Entlastungsmaßnahmen ist der Umbau des zentralen Umsteigebereichs zwischen U1/U2 und U3/U6. Die dort vorhandenen Treppen sollen neu angeordnet und erweitert werden, so dass sich die Fahrgastströme besser verteilen. Das gilt auch für die Bahnsteige!

Ferner gibt es zwei neue Durchbrüche an den beiden Bahnsteig-Enden der U1/U2. Mit dem im Norden können Fahrgäste künftig das Sperrengeschoss erreichen, ohne den Zentralbereich durchqueren zu müssen. Vom neuen Tunnel im Süden gelangt man direkt an die Oberfläche. Der Ein- und Ausgang zum Sendlinger Tor (vor dem Kino) wird analog zum Aufgang Müllerstraße größer dimensioniert. Damit entsteht Platz für eine zweite Rolltreppe! Der U-Bahnhof erhält am neuen Ausgang zur Blumenstraße (Höhe Wallstraße) einen zusätzlichen Aufzug. Außerdem werden die beiden Aufzüge von und zur U1/U2, bis an die Oberfläche. Darüber hinaus werden alle Rolltreppen und Aufzüge ausgetauscht, die erneuerungsbedürftig sind. Die Projektkosten belaufen sich auf 150 Millionen Euro. Fertigstellung ist für 2022 geplant.

Sascha Karowski

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