Datenbank spuckt Täter aus

Dank DNA-Spur: Polizei ermittelt Ladendieb 

Ein Abgleich mit der DNA-Datenbank überführte nun einen Ladendieb. Die Spur fand sich an einem Mantel, den ihm der Ladendetektiv bei einem Gerangel entriss.

München - Bereits am 5. November 2016 ereignete sich ein Ladendiebstahl der nun mit Hilfe einer DNA-Spur aufgeklärt werden konnte.

Am Tattag beobachtete ein 51-jähriger Ladendetektiv gegen 19.15 Uhr in einem Kaufhaus am Karlsplatz einen Mann, der mehrere Parfums (Wert mehr als 1000 Euro) in einen mitgebrachten Stoffbeutel steckte. Als der Dieb das Kaufhaus verließ, löste er die Alarmanlage aus - der Detektiv lief ihm hinterher, konnte ihn in der Schillerstraße stellen und zur Rede stellen. Unvermittelt schlug der Ladendieb mit dem Ellenbogen auf den Detektiv ein. Bevor der Dieb flüchten konnte riss ihm der Ladendetektiv noch den Mantel vom Leib: Daran konnte eine DNA-Spur gesichert werden. 

Ein Abgleich mit der DNA-Datenbank beim Bayerischen Landeskriminalamt führte zu einem Treffer. Bei dem Dieb handelt es sich um einen 30-jährigen Münchner, der momentan in einer Justizvollzugsanstalt eine Freiheitsstrafe verbüßt.

fr

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