Tradition am 6. Januar

Trotz Kälte in die Fluten: Segnung für die Isar

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Erzpriester Apostolos Malamoussis und Bischof Bartholomaios von Arianz auf der Ludwigsbrücke.

München - Die Isar verbindet Griechen und Münchner: nach orthodoxem Brauch werden immer am Dreikönigstag die Gewässer Isar gesegnet. Erzriester Apostolos Malamoussis und Bischof Bartholomaios von Arianz haben den Segen nun  erneuert.

Auch Vertreter der Stadt und des Freistaats waren anwesend, ebenso Münchens ehemaliger Oberbürgermeister Christian Ude (SPD). In der orthodoxen Kirche wird am 6. Januar, dem Tag der Epiphanie, die Taufe Christi gefeiert.

Damit verbunden ist das Ritual der Wassersegnung, so dass die Gläubigen damit ihre Häuser, Äcker und Tiere besprengen können. In vielen orthodoxen Ländern gibt es darüber hinaus die Tradition, alle Gewässer wie das Meer, die Seen, die Flüsse sowie Quellen und Brunnen zu segnen. In der bayerischen Landeshauptstadt pflegt die Griechisch-Orthodoxe Metropolie diesen Brauch.

Teil der Zeremonie ist, dass der Zelebrant ein Kreuz dreimal ins Wasser wirft, das jeweils anschließend von Schwimmern zurückgeholt wird. Diese Aufgabe übernahmen heuer zwei 15 und 17 Jahre alte Brüder, die der Kälte trotzten. Rettungsschwimmer der Wasserwacht stellten sicher, dass die Schwimmer nicht allein auf Gottvertrauen angewiesen waren.

mm/tz

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