Am Hauptbahnhof

20-Jähriger flieht -Polizistin leicht verletzt 

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München - Beim Versuch zu fliehen, hat ein 20-Jähriger Flüchtling am Hauptbahnhof eine Bundespolizistin leicht verletzt. Dafür sitzt er nun in Untersuchungshaft. Er war mit einer Gruppe aus Italien mutmaßlich illegal eingereist.

Wie die Bundespolizei berichtet, befand sich der 20-jährige Mann aus Eritrea am Freitag zusammen mit etwa 40 anderen Personen am Querbahnsteig der Hauptbahnhofs. Die Bundespolizei war vor Ort, weil die Gruppe im Verdacht stand mit dem EC 86 aus Italien illegal in die Bundesrepublik Deutschland eingereist zu sein. 

Auf dem Weg zu Gleis 11 zum Bearbeiterraum, in dem illegal eingereiste Personen ersten Asyl-Schritten unterzogen werden, versuchte der 20-Jährige zu fliehen. Der Mann drehte sich unvermittelt um, schlug mit dem Unterarm gegen eine Bundespolizistin hinter ihm und traf sie im Gesicht. Mit Hilfe einer weiteren Kollegin konnte der Eritreer mittels körperlicher Gewalt überwältigt, fixiert und zur Wache verbracht werden. Dabei leistete er Widerstand. Die Bundespolizistin erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und am Finger, konnte ihren Dienst aber fortsetzen.

Wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und unerlaubte Einreise wurde gegen den 29-jährigen Wohnsitzlosen Untersuchungshaft angeordnet.

mm/tz

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