Beamter in Behandlung

Infizierte Somalierin beißt und bespuckt Beamte

München - Die Beamten der Bundespolizei hatten am Sonntag einen gefährlichen Einsatz: Eine Frau beißt und spuckt um sich. Wie sich danach herausstellte, ist sie krank.

Kurz nach Mitternacht in der Nacht von Sonntag auf Montag haben Zugbeleiter des ICE von Ingolstadt nach München eine junge Somalierin auf die Wache der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof gebracht. Die Frau konnte bei der Kontrolle kein gültiges Ticket vorweisen.

Auf der Wache angekommen drehte die junge Frau plötzlich durch und versuchte auf die Beamten loszugehen. Nachdem sie unter heftiger Gegenwehr auf dem Boden fixiert werden konnte, spuckte sie einem Beamten ins Gesicht. Beim Transport in eine Zelle schlug sie erneut um sich und schaffte es sich soweit zu befreien, dass sie in den Arm eines Polizisten beißen konnte.

Wie sich nach einer Überprüfung herausstellte, existiert ein medizinischer Eintrag für diese Frau. Die Infektion sei über Blut und Sekrete übertragbar. Welche Infektion die Somalierin genau hat, das stand allerdings nicht dabei. Die Frau wurde also sofort zu einem staatsanwaltlich verordneten Bluttest und der Beamte zu einem Arzt gebracht.

Gegen die 22-Jährige wird nun wegen diverser Vergehen ermittelt: Erschleichung einer Leistung, Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Wie unsere Online-Redaktion auf Nachfrage erfahren hat, wartet der gebissene Beamte immer noch auf die Ergebnisse der Untersuchungen. Sobald feststeht, woran die Frau erkrankt beziehungsweise mit was sie infiziert ist, kann der Beamte entsprechend vorsorglich behandelt werden.

vf

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