Bürger sollen kein Geld geben

Bayernpartei will umtriebige Bettel-Mafia in München stoppen

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Die Bayernpartei will mit Flugblättern und Plakaten aufklären und animieren, kein Geld mehr zu geben.

München - Mit dem Sorgenkind Hauptbahnhof beschäftigt sich nun auch die Bayernpartei in einem Antrag. Demnach soll die Verwaltung eine Aufklärungskampagne entwickeln, um der überhandnehmenden Bettelei in der Stadt Einhalt zu gebieten. Ähnlich der Aktion der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und der Deutschen Bahn „Kein Geld für Bettelmusikanten“ sollen in mehreren Sprachen Plakate, Flugblätter und Kurzfilme entstehen und am Flughafen, an Bahnhöfen und neuralgischen Punkten verteilt beziehungsweise gezeigt werden. Betreiber von Hotels, Gaststätten und Läden sollen zudem gebeten werden, die Materialien ihren Kunden zugänglich zu machen.

Großteil der Bettler gehört zu Banden

Ziel der Kampagne soll laut Bayernpartei sein, Münchner Bürger sowie Touristen darüber aufzuklären, dass eine große Anzahl der derzeit hauptsächlich in der Bahnhofsgegend agierenden Bettler und Straßenmusikanten organisierten Gruppierungen angehörten, die extra zum Zweck des Geldverdienens aus ihren Heimatländern in deutsche Großstädte gebracht werden. Die Spenden kämen auch nicht den Bettlern zugute, sondern würden von Hintermännern einkassiert. Ein Bettelverbot für bestimmte Bereiche führe nur zu einem Verdrängungseffekt. Wenn sich aber kein Geld mehr verdienen lasse, erledige sich das Thema von selbst.

Lesen Sie auch zum Thema: Das Elend der Bettlerhunde: Polizei verschärft Kontrollen. Außerdem: Falsche Bettelmönche in München! So sollten Sie reagieren

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