Intensivtäter

"Schlampe": Frühlingsfest-Randalierer in Psychiatrie

München - Ein 17-jähriger Intensivtäter, seit längerem polizeibekannt, hat am Samstag auf dem Frühlingsfest seinem schlechten Ruf alle Ehre gemacht und sich mit diversen Beamten angelegt.

Ein erst 17-jähriger Münchner Intensivtäter hat am Samstag auf dem Frühlingsfest randaliert. Passanten machten eine Fußstreife der Polizei um 18.15 Uhr auf den Jugendlichen aufmerksam, der trotz Regen und Kälte mit freiem Oberkörper am U-Bahnabgang Theresienwiese stand und die Leute anpöbelte. Als die Polizisten auf ihn zugingen, flippte er aus. Er brüllte Beleidigungen und Schmähungen („Ich hasse euch alle“), griff plötzlich eine Polizistin an („Dumme Schlampe!“) und warf seinen Geldbeutel nach ihr.

Als er versuchte, sie mit einem Faustschlag niederzustrecken, griffen ihre Kollegen zum Pfefferspray und setzten ihn damit kurzfristig außer Gefecht. Der Rettungsdienst spülte ihm die brennenden Augen. Mittlerweile hatten die Polizisten in der Bauchtasche des Randalierers ein Springmesser sichergestellt. Der Frieden hielt nicht lange an. Urplötzlich beleidigte er erneut sämtliche Beamten und überzog sie mir Morddrohungen. Selbst in der Haftzelle tobte der schwer Betrunkene (1,7 Promille) immer weiter und schlug mit Kopf und Fäusten gegen die Gitterstäbe. Weil er in diesem Zustand eine Gefahr für sich und andere darstellte, wurde er in die Psychiatrie eingewiesen.

Mit über 20 Straftaten von Drogendelikten bis zum Handtaschenraub wird der arbeitslose 17-Jährige bereits seit Dezember 2011 in der Polizei-Liste PROPER für jugendliche Intensivtäter geführt.

dop

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