Tränenüberströmt am Hauptbahnhof

Bub (3) irrt herum - Polizei zeigt sich kreativ

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Mit diesem Ballon wollten die Polizisten den Buben aufmuntern.

München - Ein dreijähriger Bub stand tränenüberströmt am Hauptbahnhof in München herum, bis sich die Bundespolizei um ihn kümmerte. Von den Eltern fehlte jede Spur - die Polizisten wurden kreativ.

Der Dreijährige wurde von anderen Reisenden gegen 13 Uhr zu den Beamten in die Wache am Bahnhof gebracht. Dort war eine Befragung des Buben laut Polizei aufgrund anhaltender Tränenströme unmöglich. Selbst der Einsatz von kleinen "Bestechungen", wie bunten Schokolinsen, brachten die Tränen nicht zum Stoppen. Die Polizisten gaben sich alle Mühe, bastelten sogar einen Plastik-Einweghandschuh mit handgemalten Gesicht. Als alle Versuche gescheitert waren, die Identität des Jungen zu erfragen, wurde eine Fahndung nach den Eltern ausgelöst.

Nach eineinhalb Stunden, gegen 15 Uhr, meldeten sich die Eltern, die im Großstadtbahnhof bereits verzweifelt nach ihrem Jungen gesucht hatten, bei der Nachbarinspektion der Landespolizei. Die dortigen Beamten brachten die Eltern zur Wache der Bundespolizei, wo insbesondere die 21-jährige rumänische Mutter den Kleinen voller Freudentränen wohlbehalten in Empfang nehmen konnte.

kg

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